Auf der Suche nach der passenden Fotokamera – Die Kompaktkamera


Hallo Ihr Lieben!

Seit Wochen frage ich mich, welche relevanten Themen noch auf diesem Blog unbedingt angesprochen werden müssen und “Voilà”, heute kam die Erleuchtung :-)

Da es unzählige Kameramodelle gibt und es für Laien sicherlich sehr schwierig werden kann dabei den Überblick zu behalten bzw. gar die für sich passenden Kamera zu finden, folgt nun eine kleine Einführung darüber, welche Anforderungen eine Fotokamera prinzipiell mit sich bringt bzw. welche Fotokamera den Ansprüchen des Benutzers gerecht wird.

Digitale Kompaktkameras unterscheiden sich von digitalen Spiegelreflexkameras grundsätzlich in ihrer Bauweise. Während Spiegelreflexkameras das Motiv über einen Spiegel, der bei einer Auslösung hochklappt, auf einer Mattscheibe abbilden, sieht man bei den Kompakten durch einen Sucher direkt das Bild. Deshalb heißen diese Kameras auch Sucherkameras und haben oft auch eine integrierte Videofunktion. Kompaktkameras verfügen in der Regel über ein fest integriertes Objektiv, einige Wenige überraschen auch mit Adaptern und Objektivaufsätzen. Die Objektive verfügen entweder über eine Festbrennweite (meist 35 oder 50 mm) oder es sind Zoomobjektive, die eine bestimmte Brennweite abdecken.
Es ist jedoch nicht immer ratsam, eine Kompaktkamera mit dem größtmöglichen Zoom zu kaufen – meist leidet nämlich genau bei diesen Kameras die Bildqualität aufgrund mangelnder Lichtstärke oder schlechterer Abbildungseigenschaften der Linsen.
Die Objektive können bei guter Verarbeitung sogar an die Bildqualität von Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven herankommen – wenn man einige Dinge beachtet. Wichtig ist beispielsweise eine gute Lichtstärke, am besten im Bereich von 1, damit auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Bilder entstehen können. Einige Kompakte verfügen über einen Bildstabilisator, der hilft, dass weniger verwackelte Bilder entstehen.
Sehr wichtig ist auch der Chip: je größer er ist, desto weniger rauscht das Bild. Eine Isozahl, die man verändern kann, nutzt wenig, wenn ein kleiner Chip optimale Ergebnisse bei Iso 50 oder 100 bringt – dann ist nämlich ein Bild bei Iso 400 oder 800 so verrauscht, dass es nicht mehr brauchbar ist.

Kompaktkameras sind mittlerweile vollgestopft mit Technik: neben diversen Motivprogrammen für Portrait-, Landschafts- oder Sportfotografie verfügen die meisten auch über (begrenzte) manuelle Einstellmöglichkeiten und diverse Filtereinstellungen. Manche der digitalen Kompakten können sogar die Blitzstärke regeln.
Für Hobbyfotografen reichen diese Lösungen meist gut aus. Durch ihre Größe und ihr geringes Gewicht sind die kleinen Alleskönner überall einsatzbereit – selbst in Konzerten (sofern erlaubt;-)), am Strand oder auch im Wasser. Da man kein weiteres Zubehör benötigt als einige Akkus und Speicherkarten, sind die digitalen Kompakten in jeder Lebenslage dabei.

Wer über die Anschaffung einer Digitalkamera nachdenkt, sollte immer überlegen, wofür er sie in Zukunft nutzen möchte: die unterschiedlichsten Programme sind nicht notwendig, wenn man lediglich ab und zu einige Schnappschüsse von Familie und Freunden machen möchte.
Wer eine Kamera als Begleiter fürs Nachtleben sucht, sollte eher auf einen großen Sensor und eine hohe Lichtstärke achten.

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