Auf der Suche nach der passenden Fotokamera – Die Bridgekamera


Wie man aus dem wunderbaren englischen Wort “Bridge” (=Brücke ;-) )schon herauslesen kann, handelt es sich bei einer Bridgekamera um ein Modell das praktisch die Lücke zwischen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras schließt.

Bridgekameras, auch Super-Zoom-Kamera genannt, sind üblicherweise größer als Kompaktkameras sowie häufig sogar genau so groß wie gängie DSLR-Kameras. Oft sind sie dabei mit einem guten Objektiv ausgestattet, das riesige Brennweitenbereiche abdeckt. Dazu geschieht ein Zoomen meistens durch ein Drehen am Objektiv, ganz wie bei einer Spiegelreflexkamera. Auch der Umfang an manuellen Einstellmöglichkeiten ist ähnlich vielfältig: So können zum Beispiel Blende und Verschlusszeit genauso wie ISO-Empfindlichkeit und Belichtungsmessung manuell gewählt werden. Wir halten also fest: Eine Bridge bietet im direkten Vergleich mit einer Kompaktkamera deutlich mehr manuelle Einstellmöglichkeiten, einen wesentlich größeren Zoombereich, ein größeres Objektiv und einen größeren Sensor. Dadurch entsteht eine bessere Bildqualität, eine besserer Schärfeverlauf sowie generell weniger Rauschen bei schlechtem Licht.

Im direkten Vergleich mit der Spiegelreflexkamera bringt das gegebene Vorschaudisplay meiner Meinung nach einen riesen Vorteil. Vor allem wenn es um Makroaufnahmen geht, finde ich es um ein Vielfaches gemütlicher jene Funktion zu nutzen, als durch halsbrecherischen Verrenkungen merkwürdig auf offener Straße aufzufallen. Allerdings erinnert die vergleichsweise lange Auslöseverzögerung an jene von Kompaktkameras und auch das eingebauten Objektiv bietet einem Fotografen nicht sonderlich großen kreativen Spielraum. Großartig finde ich wiederum die Videofunktion, welche jede (digitale) Bridgekamera beinhaltet.

Im Endeffekt kann man also sagen, dass Spiegelreflexkameras generell flexibler durch ihre Vielfalt an Zubehör sind. Preislich liegen die Bridgekameras im oberen Segment der Kompaktkameras und unterhalb der Spiegelreflexkamera. Für welche man sich im Endeffekt entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Für Schnappschüsse reicht mir eine einfache Kompaktkamera. Ein Profi wird keinesfalls auf seine DSLR-Kamera und die gegebenen Objektive verzichten. Bleibt möglicherweise der Hobbyfotograf als geeignte Zielgruppe übrig. Was meint ihr?

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