Stillleben vs. fröhliches Gemüse


Manchmal, naja, eigentlich sogar ziemlich oft, stelle ich mir die Frage, wer eigentlich bestimmt, was Kunst ist und was nicht. Die Ausrede, das jene Personen “schon wissen wovon sie reden”, lasse ich einfach nicht gelten! Geht es euch nicht auch hin und wieder so, dass ihr etwas seht, eine Skulptur oder auch einfach nur das Plakat einer Kunstaustellung, und ihr denk euch: “Was bitte soll das?” Ich bin mittlerweile der Meinung, dass Kunst reine Interpretationssache ist. Es liegt an der Geschichte die sich dahinter verbirgt. Wichtige Vertreter für das fotografische Stillleben waren übrigens John Blakemore und Robert Mapplethorpe.

Wie dem auch sei, der Wettergott zeugt nicht gerade von positiver Einstellung zum diesjährigen Sommer und so habe mich den einfachen Dingen im Leben gewidmet, welche noch nie auch nur den Hauch meiner Aufmerksamkeit bekommen haben. Ein Stillleben, ohne extra viel Licht, Hintergrund oder sonstigen fotographischen Hilfsmitteln. Sie sollen einfach fröhlich wirken und jenes lächeln zaubern, welches um diese Jahreszeit in allen Gesichtern erkennbar sein müsste. Ein Spiegelbild der Sommerseele sozusagen. DAS ist vielleicht auch Kunst :)

Aufgenommen sind meine “Happy Vegetables” übrigens mit dem Sigma 30mm f1,4. Auch wenn es umständlich erscheint, arbeite ich mittlerweile wieder gern mit Festbrennweiten. Gerade das kurze Sigma gehört wohl zu den Vorzeigelinsen dieser Brennweite.

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