Robert Capa: Kriegsfotograf


Ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit einen bedeutenden Fotografen vorzustellen. Unschwer zu erkennen handelt es sich diesmal um Robert Capa, den Mitbegründer der Fotoagentur Magnum.

Capa, welcher am 22.Oktober in Budapest geboren wurde und eigentlich Ernő Friedmann (je nach Schreibweise auch Andrè oder Andrei Friedmann) heißt, war ein amerikanischer Kriegsfotograf.

Seine frühen politischen Aktivitäten begleiteten den Sohn einer jüdischen Schneiderfamilie sein gesammtes Leben. So wurde er nach einer Haftstrafe vor die Wahl gestellt Ungarn zu verlassen oder erneut vor den Richter zu treten. Außerdem beteiligte er sich an den Gesprächen über die Wiedereingliederung des Saarlands ins Deutsche Reich.

 

Quelle: doobybrain.com

Nach Wohnortern wie Berlin, wo er Journalistik studierte und als Fotolaborant arbeitete, und Wien, lernte er in Paris die Fotografen Andrè Kertèsz, David Seymor und Henri Cartier Bresson, sowie seine spätere Lebensgefährtin und Schülerin Gerta Pohorylle (spät. “Taro”) kennen.

Den Namen Robert Capa nahm er an, nachdem die Figur “Robert Capa” erfunden wurde , um Bilder besser zu verkaufen, was allerdings von einem Redakteur aufgedeckt wurde und somit Handlungsbedarf entstand. Kurz darauf ging er nach Spanien um den Spanischen Bürgerkrieg zu dokumentieren, wodurch er berühmt wurde. In dieser Zeit entstand wohl auch sein meist diskutiertes Bild, welches einen Soldaten im Augenblick seines Todes abbildet. Es wird noch immer noch heute darüber diskutiert ob diese Szene gestellt wurde.

Quelle: fokussiert.com

1939 ging er in die USA. In den darauf folgenden Jahren fotografierte er unter anderem für die Magazine Time, Life und Collier’s. Zu dieser Zeit entstanden auch seine bekanntesten Bilder. 1946 erhielt Capa die amerikanische Staatsbürgerschaft.

1947 gründete er mit  Seymor, Cartier-Bresson und Goerge Rodger die Agentur “Magnum”. Aus der Kriegsfotografie zog er sich zurück, erlebte allerdings den Ausbruch des ersten Nahost-Krieges.

1954 widmete er sich jedoch erneut der Kriegsfotografie. Für das Magazin “Life” berichtete er über den Indochinakrieg, verstarb allerdings an den Folgen einer Landmine, welche in seiner Nähe explodiert ist.

Die Robert Capa Gold Medal zeichnet jährlich die Fotoreportage aus, welche besoneren Mut erfordert und wird von der Overseas Press Club of America verliehen.

Sein Bruder Cornell Capa, gründete 1974 das International Center of Photography in New York, in welchem sich über 3000 verschollen geglaubte Negative von Capa, Taro und Seymor aus dem spanischen Bürgerkrieg befinden.

 

Quelle: Mizzenmast.fr

Quelle: sobreexposicion.com

Anmerkung: Dies sind natürlich nur Auszüge aus seinem Leben. Sich näher mit ihm zu beschäftigen lohnt sich allerdings.

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