Tipp: Retro-Stellung statt Makro-Objektiv


Viele werden es kenne, für alle anderen ist es wohl ein interessanter Hinweis. Wie wir wissen kosten Objektive ganz gutes Geld. Besonders bei Objektiven, welche man eventuell aufgrund der Brennweite nicht oft braucht, welche aber unverzichtbare Eigenschaften haben. So zum Beispiel kann ich es mir bei einigen mit einem Makro-Objektiv vorstellen.

Für die Sparer unter uns gibt es die Möglichkeit der sogenannten Retrostellung. Bei dieser Stellung wird ein Objektiv mittels Adapter- bzw. Umkehrring umkehrt an der Kamera oder auch an einem anderen Objektiv montiert. So verlängert sich der Abstand von Linse zum Sensor und es tritt der Effekt einer Lupe ein. Empfehlenswert für diese Technik sind Standard-Objektive, diese haben die meisten mit ihrem Kit-Objektiv ja ohnehin auch schon dabei. Je mehr Weitwinkel in Objektiv aufweist, desto stärker ist die Vergrößerung des Objekts. Teleobjektive sind, es erklärt sich fast von selbst, weniger sinnvoll.

Man sollte aber genau darauf achten, welchen Luxus man behalten möchte. So gibt es neben normalen Umkehrringen, welche zum Beispiel keinen Autofokus übertragen, auch spezielle Varianten, die ein Kabel besitzen und sämtliche Automatiken (AF, Blendenfunktionen) auch an einem umgekehrt montierten Objektiv ermöglichen. Mit dieser Methode ist es übrigens sogar möglich einen noch höheren Abbildungsmaßstab als 1:1, wie man es von “normalen” Makro-Objeitven kennt, zu erlangen.

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