Ein entspanntes TIME-Interview mit Saul Leiter


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Erst jetzt, siebzig Jahre nachdem er seine ersten Fotos machte, erhält sein Werk auch seitens des fotografischen Mainstreams die nötige Anerkennung. Dabei ist Saul Leiter nicht nur ein Pionier, sondern auch ein Revolutionär.

Saul Leiter 1

© Saul Leiter

Saul Leiter 2 Saul Leiter 3© Saul Leiter

William Eggleston wird nachgesagt Farbfotografie in Kunstkreisen salonfähig gemacht zu haben, dies geschah fast ein Vierteljahrhundert nachdem Saul Leiter seine ersten Motive auf Farbfilm ablichtete. Unter Straßenfotografen gibt es schon seit der Entstehung des Genres eine Art stillschweigendes Übereinkommen dass Fotos realistisch und authentisch sein müssen, und dass Bokeh per se böse ist. Schaut man sich Saul Leiters Straßenfotos an, so strotzen diese geradezu vor Farbe und von vom Bokeh fast wegradierten Flächen. Ein erfrischender und leicht verdaulicher Minimalismus, der einen mit einem guten Gefühl hinterlässt. Ein starker Kontrast zu schwarzweißen, von vorne bis hinten scharfen und teils düsteren Visionen seiner Kollegen. Es lohnt sich auf alle Fälle sich das Interview durchzulesen und über Saul Leiters ungewöhnliche Standpunkte zu sinnieren.

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