Sigma feiert 1-jähriges Jubiläum der Sigma Global Vision


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Es ist ein Jahr vergangen seitdem die neue Unternehmensvision und Neugruppierung der Objektive, die Sigma Global Vision, von Kazuto Yamaki, der kurz davor das Ruder bei Sigma übernahm, vorgestellt wurde. Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen, in Foren belächelten viele Skeptiker die neue Idee und fragten sich wozu die Bezeichnungen „Art“, „Sports“ und „Contemporary“ überhaupt gut sein sollen. Zyniker hielten das Ganze für eine reine PR-Aktion. Nicht wenige rollten mit den Augen, als der neue CEO beteuerte die Qualität der Objektive erheblich steigern und aus Sigma einen Premium-Hersteller machen zu wollen. Die Frage, die sich nach 12 Monaten stellt, ist, hat Sigma sein Wort gehalten?

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Schon das erste Objektiv aus einer der drei neuen Serien, das 35mm f/1.4 Art, sorgte für viel Gesprächsstoff. Sigma, bis dato bekannt für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, aber nicht gerade für best-mögliche Qualität, wagte es tatsächlich Canon und Nikon dort anzugreifen, wo sie schon immer gut aufgestellt waren. Ausgerechnet die gute, alte Reportage-Festbrennweite wurde gewählt, um zu zeigen wofür „Art“ wirklich steht. Die ersten Reviews machten schnell klar, dass das 35/1.4 Art nicht nur besser, sondern auch deutlich günstiger als das bis zu dem Zeitpunkt vergötterte 35/1.4 L und das vielgelobte 35/1.4 Nikkor ist. Mittlerweile bestehen keine Zweifel mehr daran, dass Art das beste 35er am Markt ist. Die zum gleichen Zeitpunkt vorgestellten, aber etwas später ausgelieferten, 120-300/2.8 Sports und 17-70/2.8-4 Contemporary stellten dagegen Verbesserungen bereits vorhandener Objektive dar und sorgten kaum für übervolle Threads, die aus allen Nähten platzen. 😉

Die nächsten beiden Produkte, die den Markt aufwirbelten, waren das USB Dock und das 18-35/1.8 Art, auch bekannt als das „lichtstärkste DSLR-Zoom der Welt“. Diese wurden ebenfalls skeptisch beäugt. Manch einer meinte, dass das Dock nichts anderes wäre, als ein Versuch die Endkontrolle auf den Kunden abzuwälzen. Nach zahlreichen Erfahrungsberichten ist klar geworden, dass das Dock eine gute und vor allem günstige Alternative zum Einschicken ist. Jedoch keine Notwendigkeit, denn der Service repariert/justiert weiterhin fleißig fehlerhafte Objektive.

Und das 18-35/1.8, was soll ich sage? Ich selbst hatte Zweifel daran als ich die Blenden-Zahl sah. Ich ging von einer bei Offenblende bestenfalls brauchbaren Schärfe aus. Wie wir mittlerweile wissen, beten Festbrennweiten vorm Schlafengehen zu Gott, damit das böse f/1.8-Zoom sie nicht heimsucht, denn es isst sie zum Frühstück. 😉

Wie derzeit gemunkelt wird, kommt aus dem Hause Sigma noch einiges auf uns zu. Die Liste der Linsen, an denen derzeit gearbeitet wird, ist sehr lang. Hier könnt ihr euch über diese informieren. Nur das „gerumorte“ 24-120mm f/4 OS fehlt, welches erst nachdem ich den Artikel verfasste auf Rumor-Seiten erwähnt wurde.

Zum Schluss bleibt es nur noch eins zu sagen: als Sigma-Nutzer blicke ich mit einem Lächeln in die Zukunft. 🙂

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