Das Bokeh des 50-150mm f2.8 (und anderer Objektive) kann noch weiter verbessert werden


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Das Sigma 50-150mm f/2.8 hat zwar von sich aus ein sehr schönes Bokeh, als ich aber heute Abend die Bilder von den letzten beiden Fototouren in SPP bearbeitet habe, ist mir aufgefallen dass man das Bokeh mit wenigen Klicks noch weiter verbessern kann. Ich bin jetzt zu müde um näher auf den simplen Workflow einzugehen, es sei aber gesagt dass dabei nur die Belichtungs-, Fill-Light- und Kontrast-Regler zum Einsatz kommen. Kein Stempeln, keine Masken, keine Ebenen. Es handelt sich also um eine wirklich einfache Geschichte. Ende dieser oder Anfang nächster Woche werde ich einen Beitrag darüber schreiben. Wichtig anzumerken ist, dass der Workflow nur mit Bilddateien der Sigma-Kameras funktioniert, da Sigma Photo Pro (SPP) dafür unbedingt erforderlich ist. Die ersten 5 Bilder wurden auf diese Weise bearbeitet, die restlichen wurden standardmäßig bearbeitet. Stay tuned. 😉
Sigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSM

Sigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSMSigma SD1 Merrill & Sigma 50-150mm f/2.8 II APO HSM

Weitere Fotos die ich mit dem 50-150mm f/2.8 gemacht habe findet ihr auf Pinterest und Flickr.

  1. Jean Pierre 31. Mai 2014 um 06:19

    Danke Lars für diesen Beitrag. Ein geübter Fotograf sieht sofort, ob das „Bokeh“ nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm verbessert, oder geändert wurde. Und deshalb sind viele Berichte über „Bokeh“ unehrlich und ungenau.

    SPP5 ist einfach Klasse. Man muss sich echt Zeit nehmen, um diese zu verstehen. Es braucht viel Geduld bis man herausfindet, wie die Regler funktionieren und was sie beim Bild auslösen können.

    Viele Fotografen wollen einfach nur Adobe Software! Im Grunde genommen ist Adobe nicht die perfekte Software. Die Algorithmen sind nicht so überzeugend, dass sie nicht für alle RAW-Daten geeignet sind. Jeder Canon oder Nikon Fotograf wird Adobe erst als 2. Schritt nehmen. Der erste Schritt wird die Canon oder Nikon eigene Software benutzt.

    Zurück zu deinen Bilder. Diese sind Klasse und zeigen wieder auf, wie die SD1 mit den neueren Objektiven super arbeitet. Dank SPP5 können die Bilder hervoragend bearbeitet werden, und können sogar direkt als JPEG aus SPP5 gespeichert werden. Es braucht dann kaum noch Nachbearbeitung mit einer anderen Bildbearbeitungssoftware.

    Viele reklamieren, SPP5 sei langsam …… Doch, wenn sie verstehen würden, dass ein „richtiger“ Algorithmus für die Entwicklung der X3F-Datei viele Rechenoperationen ausführen muss, dann wüsste jeder, dass dieser Prozess auch Zeit braucht. Wenn man aber das Resultat sieht, ist man höchst überrascht. Ja, ich hoffe, dass Sigma beim neuen SPP6 die Algorithmen beibehält oder sogar noch verbessert. Denn es wäre schade, auf Kosten des Tempo Bildqualität zu verlieren. Adobe kann es nicht, denn dort gilt es rasch …… rasch…… rasch….. ein Bild zu konvertieren.

    Bin gespannt auf deinen Bericht zum Bokeh mit SPP5!!

    Antwort

    1. SPP5 ist einfach Klasse. Man muss sich echt Zeit nehmen, um diese zu verstehen. Es braucht viel Geduld bis man herausfindet, wie die Regler funktionieren und was sie beim Bild auslösen können.

      SPP hat einige Features, die man bei anderen EBV-Programmen nicht findet. Das macht es einerseits sehr interessant, andererseits aber schwer zu meistern, weil man Neuland betritt.

      Viele Fotografen wollen einfach nur Adobe Software! Im Grunde genommen ist Adobe nicht die perfekte Software. Die Algorithmen sind nicht so überzeugend, dass sie nicht für alle RAW-Daten geeignet sind. Jeder Canon oder Nikon Fotograf wird Adobe erst als 2. Schritt nehmen. Der erste Schritt wird die Canon oder Nikon eigene Software benutzt.

      Der Vorteil von Adobe ist die Hersteller übergreifende Kompatibilität (ausgenommen Sigma) und der stets gleichbleibende Workflow. Bei Lightroom kommt hinzu, das es neben einem EBV- auch ein Archivierungsprogramm ist. Als RAW-Entwickler ist es aber spezialisierten RAW-Entwicklern im Hinblick auf Bildqualität unterlegen.

      Zurück zu deinen Bilder. Diese sind Klasse und zeigen wieder auf, wie die SD1 mit den neueren Objektiven super arbeitet. Dank SPP5 können die Bilder hervoragend bearbeitet werden, und können sogar direkt als JPEG aus SPP5 gespeichert werden. Es braucht dann kaum noch Nachbearbeitung mit einer anderen Bildbearbeitungssoftware.

      Ich bevorzuge es trotzdem die Bilder als 16bit TIFFs zu exportieren und ihnen in LR den letzten Schliff zu verpassen. In SPP fehlen mir einfach die Weißabgleich-, Helligkeits-, Kontrast-Regler (in beiden Fällen ist es nicht das gleiche wie der Belichtungs-/Kontrast-Regler in SPP!), usw.

      Viele reklamieren, SPP5 sei langsam …… Doch, wenn sie verstehen würden, dass ein “richtiger” Algorithmus für die Entwicklung der X3F-Datei viele Rechenoperationen ausführen muss, dann wüsste jeder, dass dieser Prozess auch Zeit braucht. Wenn man aber das Resultat sieht, ist man höchst überrascht. Ja, ich hoffe, dass Sigma beim neuen SPP6 die Algorithmen beibehält oder sogar noch verbessert. Denn es wäre schade, auf Kosten des Tempo Bildqualität zu verlieren. Adobe kann es nicht, denn dort gilt es rasch …… rasch…… rasch….. ein Bild zu konvertieren.

      Die Bearbeitungsgeschwindigkeit stört mich nicht. Statt schnellerem Tempo hätte ich gerne WB-Regler anstelle der WB-Kugel, eine Pipette für WB wie in LR, zusätzliche Regler für einzelne Farben (Farbton, Sättigung, Luminanz, usw.) und weitere Features. Das würde es mir erlauben vollständig auf LR zu verzichten.

      Antwort

  2. Ich habe vor kurzem ein neues Objektiv entdeckt das für mich die Welt des Boke komplett auf den Kopf stellt.

    Ein Objektiv (135mm Brennweite f/2.8) mit 2 Blenden und Manuellem Fokus welches das Ziel hat das beste Boke der Welt zu schaffen

    Das erste ist eine ganz normale blende mit 9 Lamellen, das zweite Davor eine Blende mit 10 Lamellen.

    Hier der Direktvergleich

    100-200mm f/2.8 @ 135mm
    http://sonyeu1.i.lithium.com/t5/image/serverpage/image-id/185295iF5AC2F8FAE6E6C80/image-size/original?v=mpbl-1&px=-1
    135mm STF
    http://sonyeu1.i.lithium.com/t5/image/serverpage/image-id/185293i3D020CC90D2CDC53/image-size/original?v=mpbl-1&px=-1

    Ich habe das Objektiv erst vor kurzem wirklich für mich entdeckt und werde es mir demnächst für 3 Tage beim Fotohändler zum testen ausleihen, wer weiss.

    Kostet aber fast stolze 1000 € http://www.amazon.de/Sony-SAL-135F28-135mm-Objektiv-Filtergewinde/dp/B000GWU2IC

    Aber die jenigen die das Objektiv besitzen meinen es hätte das beste Boke der Welt und zugleich das schlechteste Marketing 😀 wenn das erste stimmt, dann das zweite definitiv auch.

    Antwort

    1. Jean Pierre 31. Mai 2014 um 17:19

      Je mehr Lamellen, je weicher ist das Bokeh. Hingegen verliert die Optik an Schärfe!!! Ich glaube es waren Objektive aus der DDR oder Russland, die sogar 16 bis 18 Lamellen hatten. Ja, das waren analoge Objektive, die eine Klasse für sich waren.

      Doch, nicht alle analogen Objektiven sind gut an digitale Kameras! Es muss ausprobiert werden.

      Sigma hat auch gepröbelt, um herauszufinden wieviele Lamellen ergeben ein schönes Bokeh und trotzdem wenig Schärfenverlust. Ja, dies ist eine Krux für alle Objektivhersteller. Zur Zeit ist 9 Lamellen als Ideal! Es kann aber auch sein, dass mit der Optimierung der Kunstoffgläser, in Zukunft mehr Lamellen möglich sein werden.

      Ein zusätzliches Problem ist der AF-Motor im Objektiv. Kann dieser bei schnellen Verschlusszeiten auch alle Lamellen gleichzeitig und präziese auf die Position bringen!!!! Hier liegt auch ein grosses Hindernis! Präziser und akurater Autofokus wird verlangt. Niemand hat gerne, wenn der AF- nicht genau funktioniert! ….

      Was sicher ein sehr schönes Bokeh ergibt, sind die meistens Makro-Objektive! Das 105 von Sigma mit der SD1 ist eine Wucht und gibt zusätzlich noch überragende Bildqualität, Schärfe und Bokeh!!!

      Antwort

      1. Ich kenne das 105mm Sigma EX sehr gut, zwar nicht an der SD1 aber an der a99 (besitze es zwar aktuell nicht, habe es aber mehrmals getestet).

        Das Boke welches das 135mm STF Liefert ist aber eine ganz andere Klasse und nicht mit dem 105mm Makro vergleichbar.

        Bei den Test-Fotos in Originalgröße bei Offenblende konnte ich bisher keinen Schärfeverlust feststellen. Auch die MTF Charts sehen nicht so aus als ob das Objektiv an Schärfe verliere durch die 10 Blenden Lamellen.

        Nach dem was ich bisher gelesen hab, liegt das eher an dieser 2-Blenden Konstruktion.

        Gerade durch die sehr hohe Schärfe im Vordergrund und das übernormal starke Boke im Hintergrund entsteht ein zusätzlicher 3-Dimensionaler Effekt.

        Im Direktvergleich zum 105mm Makro von Sigma würde ich behaupten die haben etwa die selbe Schärfe, das Boke des Sigma ist jedoch nur halb so stark (wenn überhaupt).

        Das Review von Photozone fasst es eig. gut zusammen

        —8<—

        The Sony 135mm f/2.8 [T/4.5] STF is the ultimate cream machine […] it outclasses all other lenses tested to date […] (gemeint ist hier das Boke).

        The lens is extremely sharp even at max. aperture and neither vignetting, distortion nor lateral CAs are something to worry about in field conditions.

        It is not a perfect lens though – it has its share of "bokeh CAs" […] and it can produce purple fringing in extreme contrast situations. These are minor aspects from a global perspective though. […] (jeder heutige RAW-Converter hat Korrekturen für Purple Fringe)

        The build quality of the lens is exceptionally high and I enjoyed to take it out into the field. Regarding the sum of its (special) qualities the verdict can only be "Highly recommended"!

        —8<—

        Der einzige echte negative Kritik Punkt der Linse ist, dass sie keinen Autofokus hat, an den aktuellen SLTs ist das allerdings ziemlich uninteressant da man dort eine Fokus Lupe sowie Fokus Peeking hat.

        Was ich mich also, hoffentlich zurecht, frage ist, wieso gibt es auf diesem ganzen Planeten nur ein einziges Objektiv das so funktioniert?

        Das Objektiv liefert offensichtlich das mit Abstand beste Boke das je bei einem Objektiv getestet wurde (das 135mm f/1.8 Carl Zeiss ist ein Witz dagegen) und ist praktisch unbekannt, noch gibt es so ein Objektiv von anderen Herstellern.

        Das Objektiv ist auf jeden Fall auf meiner Liste der "nächsten Objetkive" ganz nach oben gerutscht (nach dem 16-35 f/2.8) und ein erster Test im Foto Laden um die Ecke hat absolut keine Negativ Punkte an dem Objektiv finden lassen.

        Manchmal kann man sich über Marketing nur wundern…

      2. Im Direktvergleich zum 105mm Makro von Sigma würde ich behaupten die haben etwa die selbe Schärfe, das Boke des Sigma ist jedoch nur halb so stark (wenn überhaupt).

        Der Vergleich hinkt, oder ist das 135mm ein Makro? Und alleine von der Brennweiten/Blende-Relation kann das 135mm nicht ein um das Doppelte besseres Bokeh haben. Das ist aber sowieso unmöglich zu quantifizieren, da das Bokeh wie keine andere BQ-Eigenschaft stark vom Geschmack abhängt.

        It is not a perfect lens though – it has its share of „bokeh CAs“

        Hmmm, wie kann das Bokeh so genial sein, wenn das Objektiv an „bokeh CAs“ (ich nehme an Bokeh-Fringing?) leidet?

        (jeder heutige RAW-Converter hat Korrekturen für Purple Fringe)

        Jedoch nicht für Boekh-Fringing. Wenn das leicht zu korrigieren wäre, wären Objektive mit überdurchschnittlich gutem Bokeh nicht so teuer.

        Was ich mich also, hoffentlich zurecht, frage ist, wieso gibt es auf diesem ganzen Planeten nur ein einziges Objektiv das so funktioniert?

        Keine Ahnung. Was bringt aber die zweite Blende wirklich? Wäre es nicht sinniger einfach eine Blende mit deutlich mehr Lamellen einzubauen? Vielleicht konnte man das zu dem Zeitpunkt und zu dem Preis nicht. Zwar gab es früher, wie Jean angemerkt hat, Objektive mit deutlich mehr Blendenlamellen, diese waren aber alles andere als günstig oder leicht zu kriegen, weil DDR/Sowjet-Ware.

        Das Objektiv liefert offensichtlich das mit Abstand beste Boke das je bei einem Objektiv getestet wurde (das 135mm f/1.8 Carl Zeiss ist ein Witz dagegen) und ist praktisch unbekannt, noch gibt es so ein Objektiv von anderen Herstellern.

        Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte einfach mal dass jedes 200/2.8 dieses 135mm was Bokeh betrifft lächerlich aussehen lässt.

        Das Objektiv ist auf jeden Fall auf meiner Liste der „nächsten Objetkive“ ganz nach oben gerutscht (nach dem 16-35 f/2.8) und ein erster Test im Foto Laden um die Ecke hat absolut keine Negativ Punkte an dem Objektiv finden lassen.

        Dann berichte mal, wenn du erste Bilder gemacht/hochgeladen hast. Würde ich mir gerne anschauen. 😉

      3. Je mehr Lamellen, je weicher ist das Bokeh. Hingegen verliert die Optik an Schärfe!!!

        Ich denke nicht das es da einen direkten Zusammenhang gibt. Je mehr Lamellen umso runder die Bokeh-Kreise, wenn das Objektiv abgeblendet ist. Entscheidend für schönes Bokeh, wie auch für die Schärfe, ist aber die optische Rechnung. Z.B. wenn die Rechnung APO-Linsen vorsieht, so kann es zu Zwiebelringen in den Bokeh-Kreisen kommen. Das liegt am Herstellungsverfahren von APO-Linsen. Von der optischen Rechnung ist auch abhängig ob ein Objektiv zu Bokeh-Fringin neigt, oder nicht. Diese zwei Aspekte sind nicht von der Anzahl der Blendenlamellen abhängig.

        Zur Zeit ist 9 Lamellen als Ideal! Es kann aber auch sein, dass mit der Optimierung der Kunstoffgläser, in Zukunft mehr Lamellen möglich sein werden.

        Das liegt daran, dass früher kaum abgerundete Blendenlamellen zum Einsatz kamen, während das heutzutage Standard ist. Würden mehr als 9 abgerundete Lamellen zu besserem Bokeh im abgeblendetem Zustand führen? Vielleicht. Die Hersteller müssen sich aber aufgrund von Kostenüberlegungen für einen Sweet-Spot entscheiden. Derzeit scheinen das 9 Lamellen zu sein.

        Ein zusätzliches Problem ist der AF-Motor im Objektiv. Kann dieser bei schnellen Verschlusszeiten auch alle Lamellen gleichzeitig und präziese auf die Position bringen!!!! Hier liegt auch ein grosses Hindernis! Präziser und akurater Autofokus wird verlangt. Niemand hat gerne, wenn der AF- nicht genau funktioniert! ….

        Die Lamellen werden nicht vom AF-Motor gesteuert.

    2. Ich habe vor kurzem ein neues Objektiv entdeckt das für mich die Welt des Boke komplett auf den Kopf stellt.

      Ein Objektiv (135mm Brennweite f/2.8) mit 2 Blenden und Manuellem Fokus welches das Ziel hat das beste Boke der Welt zu schaffen

      Das erste ist eine ganz normale blende mit 9 Lamellen, das zweite Davor eine Blende mit 10 Lamellen.

      Hier der Direktvergleich

      100-200mm f/2.8 @ 135mm
      http://sonyeu1.i.lithium.com/t5/image/serverpage/image-id/185295iF5AC2F8FAE6E6C80/image-size/original?v=mpbl-1&px=-1
      135mm STF
      http://sonyeu1.i.lithium.com/t5/image/serverpage/image-id/185293i3D020CC90D2CDC53/image-size/original?v=mpbl-1&px=-1

      Das sieht vielversprechend aus. Ich denke nicht das irgendein anderes 135mm an dieses Ergebnis herankommt. Vom „Weltbesten Bokeh“ zu reden finde ich weit hergeholt. Es gibt sehr viele Objektive die das mit Leichtigkeit in den Schatten stellen. Nur haben solche Objektive eine andere Brennweite, mit der man etwas anders fotografieren bzw. zurecht kommen muss.

      Ich habe das Objektiv erst vor kurzem wirklich für mich entdeckt und werde es mir demnächst für 3 Tage beim Fotohändler zum testen ausleihen, wer weiss.

      Kostet aber fast stolze 1000 € http://www.amazon.de/Sony-SAL-135F28-135mm-Objektiv-Filtergewinde/dp/B000GWU2IC

      Seht teuer für eine MF Linse. Außerdem würde es nicht ohne weiteres an meiner SD1M funktionieren. 😉

      Antwort

  3. > Der Vergleich hinkt, oder ist das 135mm ein Makro? Und alleine von der Brennweiten/Blende-Relation kann das 135mm nicht ein um das Doppelte besseres Bokeh haben. Das ist aber sowieso unmöglich zu quantifizieren, da das Bokeh wie keine andere BQ-Eigenschaft stark vom Geschmack abhängt.

    Das gebe ich zu, der Vergleich hinkt wirklich. Schon alleine durch die veränderte Naheinstellgrenze resultieren vollkommen andere Bokes. Ich habe versucht auf den Vergleich von Jean Pierre einzugehen 😛 ging aber offensichtlich in die Hose.

    Ich meinte Doppelt nur rein von der Stärke her, nicht von der Qualität. Qualität eines Boke ist reine geschmackssache, ich kenne Leute die das Boke von Zeiss fürchterlich finden, andere finden es „perfekt“.

    Mich persönlich z.b. stören die „Onion Rings“ des 35mm f/1.4 boke überhaupt garnicht, im gegenteil, ich finde das sieht echt gut aus.

    ich finde die tragen sogar zur Bildwirkung entscheidend bei (in dem Bild fällt übrigens Boke Fringing negativ auf, aber dazu kommen wir gleich :P)

    > Hmmm, wie kann das Bokeh so genial sein, wenn das Objektiv an “bokeh CAs” (ich nehme an Bokeh-Fringing?) leidet?

    Boke Fringing hängt stark von der Licht Situation ab. Das 35mm f/1.4 hab z.b. auch ein geniales Boke, leidet aber je nach Lichtsituation (sehr selten) an wirklich extremen Boke Fringing.

    Das 50mm f/1.4 folgt dem selben Optischen Rezept wie das 35mm f/1.4 und die ersten Reviews haben auch schon festgestellt dass das Boke Fringing so stark wie beim 35mm ist, aber das ist kein Problem. Das 50mm hat ein absolut hervorragendes Boke und ich werde es, sobald mein Händler es vorrätig hat, sofort kaufen.

    Das Boke Fringing hält sich beim 135mm STF, genauso wie beim 35mm und beim 50mm in vollkommen erträglichen Grenzen, einen Tod muss man sterben^^

    Das Zeiss Otus soll kein Boke Fringing haben… aber naja… der Preis hält mich vom Kauf ab 😀 😀 😀

    > Jedoch nicht für Boekh-Fringing. Wenn das leicht zu korrigieren wäre, wären Objektive mit überdurchschnittlich gutem Bokeh nicht so teuer.

    Vollkommen wahr, es ist meines Wissens nach unmöglich Boke Fringing zu korrigieren.

    > Keine Ahnung. Was bringt aber die zweite Blende wirklich? Wäre es nicht sinniger einfach eine Blende mit deutlich mehr Lamellen einzubauen? Vielleicht konnte man das zu dem Zeitpunkt und zu dem Preis nicht. Zwar gab es früher, wie Jean angemerkt hat, Objektive mit deutlich mehr Blendenlamellen, diese waren aber alles andere als günstig oder leicht zu kriegen, weil DDR/Sowjet-Ware.

    Es liegt nicht an der Anzahl der Lamellen sondern an der Position der Blende im Zusammenspiel mit der zweiten Blende.

    Hätte das Objektiv nur eine Blende, wäre es (anscheinend) nicht so. Es muss, afaik, an der Kombination der zwei Blenden legen.

    > Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte einfach mal dass jedes 200/2.8 dieses 135mm was Bokeh betrifft lächerlich aussehen lässt.

    Tatsächlich nicht, ich kann da nur für das SAL70200G2 sprechen (welches 9 Lamellen hat), aber das hat ein komplett anderes Boke.

    Die Elemente die Außerhalb des fokus sind, sehen komplett anders aus. Nochmal mein Beispiel Bild oben vom 35mm f/1,4, wäre das mit dem 135mm geschossen worden, hätten die Ringe keinen klaren rand. Man sieht bei dem 35mm f/1.4 ganz klar den Rand, wo die leuchtenden Out-of-focus elemente Enden. Das ist auch bei dem 70-200 so. Bei dem 135mm STF eben nicht.

    Das Bild hier erklärt das

    Hier mal ein Beispiel Bild des 135mm bei Voller auflösung

    Der Typ hat leider auf die Schulter statt das Gesicht Fokussiert, aber wayne, schau dir mal die Bäume im Hintergrund an und wie sich die Person davon abhebt, das gibt einen richtig 3-Dimensionalen Effeckt.

    Hier zum direkt vergleich, gleiches Objektiv, aber nur die Normale Blende, ohne die STF Blende

    achte mal auf die Lichter im Hintergrund da rechts am Rand und auf die Baumrinde, das ist das Identische Objektiv bei der identischen Blendenstufe, nur das es einmal die normale/klassische Blende ist und einmal die STF Blende.

    Die STF-Blende funktioniert erst ab Blende 4,5, deswegen hier noch ein Bild der „Normalen“ Blende bei 2.8, also ohne STF

    Selbst bei 4.5 ist die STF Blende Kremiger und Weicher als die „normale“ bei 2.8.

    Also was mir persönlich beim Betrachten dieser Bilder auffällt.

    Die Normale Blende macht den Hintergrund einfach nur unscharf und lässt ihn verwaschen (wie jede andere Blende), während die STF blende den Hintergrund so lässt wie er ist und einfach nur weich zeichnet.

    Man kann bei der STF-Blende die Baum-Rinde z.b. noch viel besser erkennen, vor allem die Struktur der Baum-Rinde, trotzdem wirkt sie viel weicher als bei der normalen Blende wo sie einfach nur unscharf/verschwommen ist.

    Ebenso, scheint mir, ist der Unterschied zwischen Scharf und unscharf viel größer. Bei der STF-Blende stechen die Scharfen bereiche regelrecht heraus, als wären sie auf einer anderen Ebene während die normale Blende den Unscharfen bereich als Teil des Bildes zeichnet, einfach nur unscharf.

    Das SAL70200G2 (kostet übrigens 2800 €) kommt da mit nichten auch nur ansatzweise hin, das Boke sieht komplett anders aus. Es ist eventuell sogar stärker (das heisst man erkennt noch weniger was im Hintergrund ist), aber es ist nicht so weich. Diese Weichheit ist das besondere des 135mm. Da könnte das extremste Lichterspiel im Hintergrund sein und das 135mm STF zeichnet es einfach nur butterweich und angenehm während man bei jedem anderen Objektiv als störend empfinden würde.

    Vor allem wenn die Brennweite größer wird, z.b. bei 200mm, da werden die blur-elemente im Hintergrund ja noch größer. Das heisst diese Runden Licht-Kreise werden noch größer und unangenehmer und fangen an ineinander zu gehen während die beim 135mm STF immer ihre echte Größe behalten und einfach nur weich werden.

    Ich glaube der Vergleich zwischen dem STF und einem Normalen Objektiv hingt fast so gewaltig wie der Vergleich zum 105mm Makro, das ist einfach eine ganz andere Art und Funktionsweise von Boke.

    > Dann berichte mal, wenn du erste Bilder gemacht/hochgeladen hast. Würde ich mir gerne anschauen. 😉

    Ich denke ich werde es mir sogar noch vor dem 16-35mm holen, das Teil interessiert mich jetzt echt brennend. Ich würds mir am liebsten gleich morgen kaufen (wenn das 70-400 nicht erstmal ein Loch in meinen Geldbeutel geschlagen hätte :D)

    Ich halte dich auf jeden Fall gerne auf dem Laufenden. Das ist das erste Objektiv das seit langam mal wieder richtig Interesse in mir weckt.

    Antwort

    1. Das gebe ich zu, der Vergleich hinkt wirklich. Schon alleine durch die veränderte Naheinstellgrenze resultieren vollkommen andere Bokes. Ich habe versucht auf den Vergleich von Jean Pierre einzugehen 😛 ging aber offensichtlich in die Hose.

      Ich meinte Doppelt nur rein von der Stärke her, nicht von der Qualität. Qualität eines Boke ist reine geschmackssache, ich kenne Leute die das Boke von Zeiss fürchterlich finden, andere finden es “perfekt”.

      Gut, da sind wir uns einig.

      Mich persönlich z.b. stören die “Onion Rings” des 35mm f/1.4 boke überhaupt garnicht, im gegenteil, ich finde das sieht echt gut aus.

      ich finde die tragen sogar zur Bildwirkung entscheidend bei (in dem Bild fällt übrigens Boke Fringing negativ auf, aber dazu kommen wir gleich :P)

      In so einem Fall gefällt es mir besser wenn die Kreise „scharfe Kanten“ haben. Bokeh-Fringing sehe ich da aber nicht, auch Zwiebelringe nicht. Vielleicht meinen wir was anderes? Unter Bokeh-Fringing versteht man üblicherweise wenn die Kanten eine andere Farbe als das Zentrum des Bokeh-Kreises haben. Z.B. Grün/Violett. Und Zwiebelringe sind konzentrischen Kreisen in den Bokeh-Kreisen, die sich von der Helligkeit vom Rest unterscheiden. Das kommt von den ungenauen Oberflächen der APO-Linsen, die für gewöhnlich mit einem Werkzeug mit winziger Diamantspitze „gefräst“ werden. Die Ungenauigkeit bewegt sich im niedrigen Mikrometerbereich.

      Boke Fringing hängt stark von der Licht Situation ab. Das 35mm f/1.4 hab z.b. auch ein geniales Boke, leidet aber je nach Lichtsituation (sehr selten) an wirklich extremen Boke Fringing.

      Das 50mm f/1.4 folgt dem selben Optischen Rezept wie das 35mm f/1.4 und die ersten Reviews haben auch schon festgestellt dass das Boke Fringing so stark wie beim 35mm ist, aber das ist kein Problem. Das 50mm hat ein absolut hervorragendes Boke und ich werde es, sobald mein Händler es vorrätig hat, sofort kaufen.

      Das Boke Fringing hält sich beim 135mm STF, genauso wie beim 35mm und beim 50mm in vollkommen erträglichen Grenzen, einen Tod muss man sterben^^

      Das Zeiss Otus soll kein Boke Fringing haben… aber naja… der Preis hält mich vom Kauf ab 😀 😀 😀

      Hmmm, es klingt wirklich so, als würden wir etwas anderes meinen. Bokeh-Fringing ist nicht gerade etwas, was mir einfällt, wenn ich an das 35/1.4 Art denke, falls du überhaupt dieses 35/1.4 meinst und nicht ein anderes.

      Es liegt nicht an der Anzahl der Lamellen sondern an der Position der Blende im Zusammenspiel mit der zweiten Blende.

      Hätte das Objektiv nur eine Blende, wäre es (anscheinend) nicht so. Es muss, afaik, an der Kombination der zwei Blenden legen.

      Ich hab mir die Samples angeschaut, zu denen du verlinkt hast, und du hast recht. Es liegt wirklich an der besonderen Konstruktion mit der doppelten Blende und nicht an der Anzahl der Lamellen. Komisch finde ich nur, das es nicht zu stärkerere Vignettierung führt. Vielleicht funktioniert es deswegen nur ab f/4.5?

      Tatsächlich nicht, ich kann da nur für das SAL70200G2 sprechen (welches 9 Lamellen hat), aber das hat ein komplett anderes Boke.

      Die Elemente die Außerhalb des fokus sind, sehen komplett anders aus. Nochmal mein Beispiel Bild oben vom 35mm f/1,4, wäre das mit dem 135mm geschossen worden, hätten die Ringe keinen klaren rand. Man sieht bei dem 35mm f/1.4 ganz klar den Rand, wo die leuchtenden Out-of-focus elemente Enden. Das ist auch bei dem 70-200 so. Bei dem 135mm STF eben nicht.

      Das Bild hier erklärt das

      Hier mal ein Beispiel Bild des 135mm bei Voller auflösung

      Der Typ hat leider auf die Schulter statt das Gesicht Fokussiert, aber wayne, schau dir mal die Bäume im Hintergrund an und wie sich die Person davon abhebt, das gibt einen richtig 3-Dimensionalen Effeckt.

      Hier zum direkt vergleich, gleiches Objektiv, aber nur die Normale Blende, ohne die STF Blende

      achte mal auf die Lichter im Hintergrund da rechts am Rand und auf die Baumrinde, das ist das Identische Objektiv bei der identischen Blendenstufe, nur das es einmal die normale/klassische Blende ist und einmal die STF Blende.

      Ja, jetzt wo du darauf hingewiesen hast, sehe ich es deutlich. Der Hintergrund ist nicht einfach nur deutlich unschärfer, wie man es von mehr Brennweite bei großer Blend erwarten würde, sondern so als hätte man ihn mit einem Gauß-Filter weichgezeichnet. Sieht jedenfalls sehr sanft aus. Beim ersten Bild, welches du verlinkt hast, finde ich die scharfen Kanten aber besser. Insofern ist es gut das man auch mit diesem Objektiv auch mit normaler Blende fotografieren kann.

      Die STF-Blende funktioniert erst ab Blende 4,5, deswegen hier noch ein Bild der “Normalen” Blende bei 2.8, also ohne STF

      Selbst bei 4.5 ist die STF Blende Kremiger und Weicher als die “normale” bei 2.8.

      Ja, ich muss zugeben, es ist verblüffend.

      Ebenso, scheint mir, ist der Unterschied zwischen Scharf und unscharf viel größer. Bei der STF-Blende stechen die Scharfen bereiche regelrecht heraus, als wären sie auf einer anderen Ebene während die normale Blende den Unscharfen bereich als Teil des Bildes zeichnet, einfach nur unscharf.

      Ja, deswegen sage ich es sieht so aus, als hätte man den Hintergrund in eine andere Ebene gepackt und einen Gauss-Filter drübergefahren.

      Da könnte das extremste Lichterspiel im Hintergrund sein und das 135mm STF zeichnet es einfach nur butterweich und angenehm während man bei jedem anderen Objektiv als störend empfinden würde.

      So klar würde ich das nicht trennen. Bei Grünzeugs im Hintergrund würde ich definitiv das STF-Objektiv bevorzugen. Aber abends in der Stadt, würde ich dann doch die normalen, scharfkantigen Bokeh-Kreise haben wollen. 😉

      Ich glaube der Vergleich zwischen dem STF und einem Normalen Objektiv hingt fast so gewaltig wie der Vergleich zum 105mm Makro, das ist einfach eine ganz andere Art und Funktionsweise von Boke.

      Ja, es sieht wirklich so aus. Das was SPP mit dem negativen Fill-Light macht, erinnert mich ein bisschen an das Bokeh aus den Samples die mit dem SFT aufgenommen wurden. Das Bokeh ist nicht unschärfer, weil es sowieso das gleiche Foto mit der gleichen Blendenöffnung ist, aber es sieht trotzdem deutlich weicher aus. Die scharfen Kanten werden weggeblurt.

      Ich denke ich werde es mir sogar noch vor dem 16-35mm holen, das Teil interessiert mich jetzt echt brennend. Ich würds mir am liebsten gleich morgen kaufen (wenn das 70-400 nicht erstmal ein Loch in meinen Geldbeutel geschlagen hätte :D)

      Ich halte dich auf jeden Fall gerne auf dem Laufenden. Das ist das erste Objektiv das seit langam mal wieder richtig Interesse in mir weckt.

      Sehr schön, ich bin wirklich gespannt.

      Übrigens, was ist aus deiner SD1 geworden? Hast du sie noch? Falls ja, probier mal den Bokeh-Workflow. Würde gerne deinen Feedback dazu lesen.

      Antwort

      1. Habe die Onion Rings nochmal verdeutlicht

        Das Boke Fringing ist auch relativ deutlich, achte mal auf den Regen über dem Linken gelben Kreis, der Regen fängt an Blau/Grün zu leuchten, das sind CAs, das Licht war in Wirklichkeit nie da.

        Hier auch ein schönes Beispiel vom 35mm f/1.4 von mir

        Gehe mal vom Fokus-Punkt aus Richtung obere Spitze der Pflanze, da sind einige Stangen auf der rechten Seite der Pflanze die in roten CAs versinken.

        Hier nochmal bei 100%, da ist einiges an CA da

        Meine SD1 habe ich noch, bin noch mim Sigma Service in Kontakt. Hatte vor kurzem eine Zecke im Sucher und hat deshalb den Sucher auseinander gebaut, dabei ist mir (obwohl ich das schon öfter gemacht habe) tatsächlich ein Unfall passiert wodurch mir die Mattscheibe verkratzt ist (leicht).

        Zwar kein Defekt, aber nervig wenn man durch den Sucher schaut 😛 aber joa, wenn ich eh das Fokus Problem hab kann man ja gleich beides auf einmal richten lassen!

        Aber für Landschaftsaufnahmen bei Blende 8-11 nutze ich sie immer wieder gerne, da kommt sie zwar manchmal an die Grenzen ihrer Dynamik, aber wenn man das weiss kann man damit arbeiten und das fokus Problem stört bei diesen Blenden nicht 😀

        Da SPP nicht unter Linux läuft muss ich da auch immer etwas Improvisieren. Habe auf einer zweiten Festplatte noch ein frisch installiertes Windows 7 sowie ein Windows 8.1 und mehrere VMs, aber nach herumprobieren hat sich heraus gestellt das SPP direkt unter Linux mit WinE tatsächlich mit Abstand am schnellsten läuft.

        Seitdem stört mich auch die Verarbeitungszeit nicht mehr so, die ist jetzt relativ gering bis fast normal im vergleich zu anderen RAW-Convertern. Aber man muss natürlich mit jeder neuen Version (bald soll SPP6 kommen) beten das die noch mit WinE läuft oder man doch wieder das lahme echte Windows braucht 😀

        Was mit Abstand am meisten stört ist aktuell wirklich der Fehlfokus und die Tatsache dass das 17-50 doch nicht so gut wie das 24-70 ist. Der AF ist beim 24-70 wesentlich schneller und das Objektiv liegt auch besser in der Hand. Man kann auch am Objektiv selber ablesen bei welcher Blende welcher bereich scharf ist, hat das 17-50mm alles nicht. Auch produziert das 17-50mm manchmal ekelhafte flares die ich so vom 24-70 nicht kenne. Aber wenn ich jetzt das 24-70 an die SD1 hänge fehlt mir wieder der Weitwinkel.

        Bin gerade am überlegen ob ich in ein gutes Weitwinkel an der SD1 investiere. Das 10-20mm f/3.5 liegt mir momentan im Auge, allerdings hat das potente Konkurrenz von Zeiss http://www.zeiss.de/camera-lenses/de_de/camera_lenses/sony-alpha-lenses/variosonnart281635za.html das liefert wesentlich mehr Schärfe, vor allem abgeblendet und ist besser korrigiert.

        Kostet dafür aber auch ein Vermögen :/ 2089 € im Sony Store http://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sal1635z und selbst bei meinem Händler des Vertrauens noch 1417 €

      2. Habe die Onion Rings nochmal verdeutlicht

        Das Boke Fringing ist auch relativ deutlich, achte mal auf den Regen über dem Linken gelben Kreis, der Regen fängt an Blau/Grün zu leuchten, das sind CAs, das Licht war in Wirklichkeit nie da.

        Ja, hast Recht. Auf dem vorigen Bild konnte ich es aber nicht sehen. War zu klein.

        Hier auch ein schönes Beispiel vom 35mm f/1.4 von mir

        Gehe mal vom Fokus-Punkt aus Richtung obere Spitze der Pflanze, da sind einige Stangen auf der rechten Seite der Pflanze die in roten CAs versinken.

        Hier nochmal bei 100%, da ist einiges an CA da

        http://imagizer.imageshack.us/a/img841/1604/smo6.png

        Hmm, bei mir an der SD1 habe ich sowas noch nicht gesehen. Liegt wahrscheinlich am APSC vs KB Unterschied und daran dass der Foveon anders auf die Fehler reagiert. Die Blaulichen CAs sehe ich an der SD1M sehr, sehr selten. Dafür aber die grünlichen und orangenen jetzt mit dem 50-150mm und Bokehfringing, welches aber deutlich anders am Foveon ausschaut.

        Meine SD1 habe ich noch, bin noch mim Sigma Service in Kontakt. Hatte vor kurzem eine Zecke im Sucher und hat deshalb den Sucher auseinander gebaut, dabei ist mir (obwohl ich das schon öfter gemacht habe) tatsächlich ein Unfall passiert wodurch mir die Mattscheibe verkratzt ist (leicht).

        Zwar kein Defekt, aber nervig wenn man durch den Sucher schaut 😛 aber joa, wenn ich eh das Fokus Problem hab kann man ja gleich beides auf einmal richten lassen!

        Worauf wartest du? 😉

        Aber für Landschaftsaufnahmen bei Blende 8-11 nutze ich sie immer wieder gerne, da kommt sie zwar manchmal an die Grenzen ihrer Dynamik, aber wenn man das weiss kann man damit arbeiten und das fokus Problem stört bei diesen Blenden nicht 😀

        Belichtung ins negative ziehen und Fill-Light ins Positive. Das reicht auch für die Mittagssonne.

        Da SPP nicht unter Linux läuft muss ich da auch immer etwas Improvisieren. Habe auf einer zweiten Festplatte noch ein frisch installiertes Windows 7 sowie ein Windows 8.1 und mehrere VMs, aber nach herumprobieren hat sich heraus gestellt das SPP direkt unter Linux mit WinE tatsächlich mit Abstand am schnellsten läuft.
        Seitdem stört mich auch die Verarbeitungszeit nicht mehr so, die ist jetzt relativ gering bis fast normal im vergleich zu anderen RAW-Convertern. Aber man muss natürlich mit jeder neuen Version (bald soll SPP6 kommen) beten das die noch mit WinE läuft oder man doch wieder das lahme echte Windows braucht 😀

        Dazu kann ich nichts sagen, da ich Linux nicht benutze.

        Was mit Abstand am meisten stört ist aktuell wirklich der Fehlfokus und die Tatsache dass das 17-50 doch nicht so gut wie das 24-70 ist. Der AF ist beim 24-70 wesentlich schneller und das Objektiv liegt auch besser in der Hand. Man kann auch am Objektiv selber ablesen bei welcher Blende welcher bereich scharf ist, hat das 17-50mm alles nicht. Auch produziert das 17-50mm manchmal ekelhafte flares die ich so vom 24-70 nicht kenne. Aber wenn ich jetzt das 24-70 an die SD1 hänge fehlt mir wieder der Weitwinkel.

        Ach du Ketzer, schraub eine FBW an die SD1 drauf. Zooms gehen zwar auch, aber den Foveon ausreizen kann man damit nicht. Vielleicht mit dem 18-35/1.8, aber das habe ich noch nicht probiert. Bald werde ich es aber tun. 😉

        Bin gerade am überlegen ob ich in ein gutes Weitwinkel an der SD1 investiere. Das 10-20mm f/3.5 liegt mir momentan im Auge, allerdings hat das potente Konkurrenz von Zeiss http://www.zeiss.de/camera-lenses/de_de/camera_lenses/sony-alpha-lenses/variosonnart281635za.html das liefert wesentlich mehr Schärfe, vor allem abgeblendet und ist besser korrigiert.

        Kostet dafür aber auch ein Vermögen :/ 2089 € im Sony Store http://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sal1635z und selbst bei meinem Händler des Vertrauens noch 1417 €

        Das 10-20mm f3.5 macht sich an der SD1M sehr gut. Laut Experten im Bilderforum soll aber das 8-16mm das schärfste (U)WW an der SD1M sein.

  4. > Vielleicht mit dem 18-35/1.8, aber das habe ich noch nicht probiert. Bald werde ich es aber tun. 😉

    Das soll der absolute Hammer sein, auch die MTF Werte sprechen da ne eindeutige Sprache. Obwohl an APS-C mir persönlich 16 lieber wären als 18 😉 aber dann hätte es garantiert nicht mehr die Lichtstärke oder diese Abbildungsleistung.

    Antwort

    1. Das soll der absolute Hammer sein, auch die MTF Werte sprechen da ne eindeutige Sprache. Obwohl an APS-C mir persönlich 16 lieber wären als 18 😉 aber dann hätte es garantiert nicht mehr die Lichtstärke oder diese Abbildungsleistung.

      Mit etwas Glück werden wir bald wissen wie es sich an der SD1M macht. 😉

      Antwort

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