Wie wichtig sind euch EXIFs?


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Heute habe ich mich mit einem Fotokumpel getroffen und wir sind beim Plaudern auf das Thema EXIFs gekommen. In der analogen Ära haben viele Fotografen kleine Notizbücher mitgeführt, um Einstellungen und Belichtungsparameter aufschreiben zu können. Nützlich war/ist das vor allem bei der Entwicklung (Push/Pull), der Fehler- und Ursachensuche (wie kann man einem interessanten optischen Effekt ohne das Wissen um die Aufnahmeparameter auf den Grund gehen?). Heutzutage werden diese Infos automatisch in die Fotodatei geschrieben. Trotz diverser „Sicherheitsnetze“ die die leichter zu bedienende digitale Technik mit sich bringt, besteht aus Sicht des Fotografen immer noch Bedarf nach diesen Infos. Wo liegt aber der Vorteil für den Betrachter, wenn EXIFs in der Datei drin sind oder unter einem Foto aufgeschrieben werden?

EXIF

Mein Kumpel vertritt die Meinung dass ihm EXIFs erlauben Einsicht in den Aufnahmeprozess zu bekommen und das Geheimrezept eines Fotografen „auszuborgen“, falls ihm seine Fotos gefallen. Fehlende EXIFs sind für ihn Grund genug, um eine Fotoseite zu meiden, auch wenn diese aus anderen Gründen interessant und lesenswert sein könnte. Angeblich kann man auf solchen Seiten sowieso nichts lernen.

Wie seht ihr das, sind EXIFs wirklich sooo wichtig? Borgt ihr auch gerne Geheimrezepte aus? 😉

  1. Bei eigenen Bildern sind mir die EXIF-Daten sehr wichtig, damit ich auch im Nachhinein noch nachvollziehen kann, was ich gemacht habe, z.B. um Fehler nachzuvollziehen. In der Nachbearbeitung sehe ich große Vorteil, z.b. um schnell und einfach nach hohen ISO-Werten zu filtern um die Bilder einzeln zu entrauschen entrauschen.

    Bei Bildern von anderen Fotografen sind mir EXIF-Daten nicht besonders wichtig. Ich versuche mehr ein Gefühl für den Bildaufbau und Lichtsetzung zu bekommen. Ich glaube auch nicht, dass man aus den EXIF-Daten ein Rezept für ein Bild erkennen kann oder dass es da überhaupt Geheimrezepte gibt. Ich mein was soll ich daraus ablesen, was ich im Bild nicht auch sehe? Ich erkenne ja, ob die Schärfentiefe groß oder klein ist und ob Bewegungen verwischt sind oder nicht. Ob ein Bild nun bei genau f/2.0 oder doch nur f/2.8 aufgenommen wurde ist mir nicht wichtig. Die Brennweite finde ich manchmal ganz interessant, das wäre vielleicht das einzige, das ich gerne immer hätte.
    Sobald es um Lichtführung geht lässt sich aus den EXIF-Daten sowieso nicht mehr viel relevantes auslesen und die ISO-information finde ich als Betrachter unwichtig.

    Antwort

    1. Ich mein was soll ich daraus ablesen, was ich im Bild nicht auch sehe? Ich erkenne ja, ob die Schärfentiefe groß oder klein ist und ob Bewegungen verwischt sind oder nicht.

      Ein Foto könnte beispielsweise das schönste Bokeh haben, welches du je gesehen hast. In den EXIFs kannst du dann nachschauen um welche Objektiv/Kamera-Kombi es geht.

      Sobald es um Lichtführung geht lässt sich aus den EXIF-Daten sowieso nicht mehr viel relevantes auslesen und die ISO-information finde ich als Betrachter unwichtig.

      Lichtführung lässt sich aber oft am Foto ablesen. Nur wenn diese besonders ausgefeilt ist – z.B. solche Fotos die natürlich aussehen, obwohl Blitzlicht benutzt wurde – geht es kaum. ISOs sind nur dann wichtig, wenn man über den Kauf einer neuen Kamera nachdenkt, und herausfinden möchte wie gut sich die Kandidaten in der engeren Auswahl in dieser Disziplin schlagen.

      Antwort

      1. Ok, dass mit den Objektiven sehe ich ein. Ist für mich persönlich aber wieder weniger interessant, da ich als Student und reiner Hobbyfotograf bei meinen Ausgaben ein wenig eingeschränkt bin. Wenn ich diese fantastischen Bokehs sehe, befindet sich das Objektiv für gewöhnlich weit außerhalb meiner Preisklasse. Darum bin ich bislang auch nur mit dem Kit-Objektiv und einem 50mm 1.8 unterwegs. Wenn ich auf der Suche nach einem neuen Objektiv bin schaue ich nach Objektiven mit der gewünschten Brennweite, sortiere aus, was ich mir nicht leisten kann/will und Suche dann gezielt nach Tests und Bildern die damit entstanden sind. Hier spielen die EXIF-Daten dann natürlich eine große Rolle um auch wirklich beurteilen zu können was das Objektiv kann. Ich hab mir auch schon Kandidaten für ein Ultraweitwinkel und ein APS-C-Normalobjektiv ausgesucht. Ich muss nur noch ein bisschen sparen.

        Das mit der Lichtführung fällt für mich eben auch in die Kategorie: EXIFs sagen mir so gut wie nichts, was ich im Bild nicht ablesen kann, darum hab ich es erwähnt. Dabei würde mich ein Diagramm vom Lichtaufbau of mehr interessieren, als die genauen Belichtungsdaten. Ich finde daraus könnte man mehr lernen. Ich finde es auch deutlich schwerer den Lichtaufbau richtig im Bild abzulesen, als einzuschätzen, ob die Blende offen oder geschlossen war.

      2. Ok, dass mit den Objektiven sehe ich ein. Ist für mich persönlich aber wieder weniger interessant, da ich als Student und reiner Hobbyfotograf bei meinen Ausgaben ein wenig eingeschränkt bin. Wenn ich diese fantastischen Bokehs sehe, befindet sich das Objektiv für gewöhnlich weit außerhalb meiner Preisklasse. Darum bin ich bislang auch nur mit dem Kit-Objektiv und einem 50mm 1.8 unterwegs.

        Bist du ein Canonist oder Nikonianer? Ich frage deswegen, weil es für N das günstige 35/1.8 gibt, welches gar nicht mal schlecht ist.

        Wenn ich auf der Suche nach einem neuen Objektiv bin schaue ich nach Objektiven mit der gewünschten Brennweite, sortiere aus, was ich mir nicht leisten kann/will und Suche dann gezielt nach Tests und Bildern die damit entstanden sind. Hier spielen die EXIF-Daten dann natürlich eine große Rolle um auch wirklich beurteilen zu können was das Objektiv kann. Ich hab mir auch schon Kandidaten für ein Ultraweitwinkel und ein APS-C-Normalobjektiv ausgesucht. Ich muss nur noch ein bisschen sparen.

        Genau das habe ich gemeint.

        Das mit der Lichtführung fällt für mich eben auch in die Kategorie: EXIFs sagen mir so gut wie nichts, was ich im Bild nicht ablesen kann, darum hab ich es erwähnt. Dabei würde mich ein Diagramm vom Lichtaufbau of mehr interessieren, als die genauen Belichtungsdaten. Ich finde daraus könnte man mehr lernen. Ich finde es auch deutlich schwerer den Lichtaufbau richtig im Bild abzulesen, als einzuschätzen, ob die Blende offen oder geschlossen war.

        Ja, deswegen sind wohl in letzter Zeit Communities entstanden, die sich insbesondere mit dem Licht beschäftigen. Zu Blitzlichtfotografie kann man dank der Strobist-Bewegung wirklich jede Menge Infos finden.

      3. Canon. Ich beneide die Nikonianer auch sehr um das 35mm f/1.8. Gäbe es für Canon ein vergleichbares Objektiv, hätte ich mir das vor dem 50mm f/1.8 geholt. Aber ich habe sehr große Hoffnungen für das kommende 24mm f/2.8 von Canon. Ist bei der Brennweite und “nur“ f/2.8 sicher nicht die Über-Bokeh-Bombe, wenn die optische Qualität aber stimmt, könnte dss eine wirklich tolle Immer-Drauf-Linse mit etwas größerer Blende sein.
        Das Sigma 30 f/1.4 wäre mir zwar lieber, aber selbst das alte ist ja leider immer noch doppelt so teuer. Naja, mal schauen, bislang fotografiert es sich auch mit 18-55mm und 50mm ganz gut. Macht ja auch Spaß. Wie und wann ich das noch erweitere, bin ich mir noch nicht so richtig sicher. Genug spannende Objektive gibt es ja, da wird sich auch in der unteren Preisklasse noch was finden. Lang genug ist meine Wunschliste schon, auch die mit ausschließlich realistischen Sparzielen. 🙂

      4. Canon. Ich beneide die Nikonianer auch sehr um das 35mm f/1.8. Gäbe es für Canon ein vergleichbares Objektiv, hätte ich mir das vor dem 50mm f/1.8 geholt. Aber ich habe sehr große Hoffnungen für das kommende 24mm f/2.8 von Canon. Ist bei der Brennweite und “nur“ f/2.8 sicher nicht die Über-Bokeh-Bombe, wenn die optische Qualität aber stimmt, könnte dss eine wirklich tolle Immer-Drauf-Linse mit etwas größerer Blende sein.

        Ich finde das 22mm f2 für EOS-M deutlich interessanter. Wirklich schade das es für den EF-S Anschluss nicht angeboten wird.

        Das Sigma 30 f/1.4 wäre mir zwar lieber, aber selbst das alte ist ja leider immer noch doppelt so teuer.

        Ich würde vom alten EX abraten. Habe es mit dem Art verglichen und bin zum Schluss gekommen dass der niedrigere Preis der einzige Vorteil des EX ist. Derzeit beträgt der Preisunterschied €80 und ich finde das dieser zu gering ist um auf die bessere Abbildungsleistung des Art zu verzichten. Wenn es also ein 30/1.4 werden soll, dann würde ich mich für das Art entscheiden, auch wenn ich länger sparen müsste.

        Naja, mal schauen, bislang fotografiert es sich auch mit 18-55mm und 50mm ganz gut. Macht ja auch Spaß. Wie und wann ich das noch erweitere, bin ich mir noch nicht so richtig sicher. Genug spannende Objektive gibt es ja, da wird sich auch in der unteren Preisklasse noch was finden. Lang genug ist meine Wunschliste schon, auch die mit ausschließlich realistischen Sparzielen. 🙂

        Viel Ausrüstung braucht man nicht. Als Hobby-Fotograf kauft man in den meisten Fällen neue Ausrüstung wegen dem Haben-Wollen-Gefühl und nicht weil man ein neues Objektiv/eine neue Kamera wirklich braucht, um bessere Fotos schießen zu können. Als hard-core Gearhead, bin der lebende Beweis dafür. 😉

  2. Es gibt ganz selten Aufnahmen, bei denen mich persönlich die Exif-Daten interessieren. Bei eigenen Aufnahmen schaue ich kaum einmal in die Daten, nur in Ausnahmefällen, und wenn etwas für mein Verständnis extrem gut gelungen ist. Wobei bei Fremdaufnahmen meist die Kamera-Objektiv-Kombination von Interesse ist (mehr die verwendeten Objektive und die Brennweite, eigentlich). Jedoch musste ich auch feststellen, dass genau in diesen seltenen Fällen der Fotograf (meistens) oder die Fotografin die Exif-Daten aus den Bildern entfernt hat (oder auf der Plattform, bei der die Bilder eingestellt sind, die Exif-Daten unterdrückt werden). Wohl um ja kein Nachstellen einer Aufnahmesituation zu ermöglichen. Sonst nutze ich bei Fremdaufnahmen die Exif-Daten auch (selten), um das Datum der Aufnahme herauszufinden. Da geht es einfach darum herauszufinden, wann es sich lohnt, nach eben diesen Objekten (in der Natur) Ausschau zu halten bzw. Landschaften ebenfalls zum gegebenen Zeitpunkt aufzusuchen. Die restlichen herauslesbaren Daten finde ich nicht so wichtig (für mich).

    Antwort

    1. Es gibt ganz selten Aufnahmen, bei denen mich persönlich die Exif-Daten interessieren. Bei eigenen Aufnahmen schaue ich kaum einmal in die Daten, nur in Ausnahmefällen, und wenn etwas für mein Verständnis extrem gut gelungen ist. Wobei bei Fremdaufnahmen meist die Kamera-Objektiv-Kombination von Interesse ist (mehr die verwendeten Objektive und die Brennweite, eigentlich).

      Die verwendete Ausrüstung ist also eher von Interesse als die Belichtungsparameter?

      Jedoch musste ich auch feststellen, dass genau in diesen seltenen Fällen der Fotograf (meistens) oder die Fotografin die Exif-Daten aus den Bildern entfernt hat (oder auf der Plattform, bei der die Bilder eingestellt sind, die Exif-Daten unterdrückt werden). Wohl um ja kein Nachstellen einer Aufnahmesituation zu ermöglichen.

      Das habe ich auch bemerkt. Meist werden die EXIFs bei solchen Fotos entfernt, die es sich nachzustellen lohnt.

      Sonst nutze ich bei Fremdaufnahmen die Exif-Daten auch (selten), um das Datum der Aufnahme herauszufinden. Da geht es einfach darum herauszufinden, wann es sich lohnt, nach eben diesen Objekten (in der Natur) Ausschau zu halten bzw. Landschaften ebenfalls zum gegebenen Zeitpunkt aufzusuchen.

      Wohl nur wenn es um unvertraute Locations und Tiere geht?

      Antwort

      1. Zur Ausrüstung: Hauptsächlich wenn es Übereinstimmungen mit meinen Teilen gibt, da sehe ich, was andere damit machen oder erreichen (können) – dann in Zusammenhang mit den Parametern.
        Zu den entfernten Parametern – Copyright, Gedankenschutz oder dergleichen … kann ich gut verstehen, leider.
        Bei Landschaften hauptsächlich (wenn es wert ist dorthin zu reisen) die besten Zeiten (Pflanzen die blühen, Tiere die zu einem bestimmten Zeitpunkt vermehrt auftreten [Teichfrösche, Schwebfliegen, Vögel – das erspart mir die Recherche-Arbeit], Wasserfälle oder andere Gewässer die zu einem bestimmten Zeitpunkt [Schneeschmelze] vermehrt Wasser führen). Eben auf der Suche nach noch nicht Bekanntem. Also letzter Punkt: ja. LG zum Wochenende – Wolfgang

      2. Zur Ausrüstung: Hauptsächlich wenn es Übereinstimmungen mit meinen Teilen gibt, da sehe ich, was andere damit machen oder erreichen (können) – dann in Zusammenhang mit den Parametern.

        Mache ich auch. Man möchte sich vergewissern dass in der Technik doch mehr drinsteckt, als man fähig ist herauszuholen. Stimmt? 😉

        Zu den entfernten Parametern – Copyright, Gedankenschutz oder dergleichen … kann ich gut verstehen, leider.

        Wie meinst du das?

      3. Laut der – manchmal nicht verständlichen – Rechtsprechung besteht ja ein Werkschutz. D. h., wenn ein Fotograf ein Werk auf eine besondere Art kreiert (Platz, Tageszeit, Bildausschnitt und ähnliches), besteht sozusagen ein Nachahmungsverbot. Für den Privatbereich kein Problem, erst wenn es öffentlich wird, kann es zu Rechtsstreitigkeiten führen. Da gibt es schon einige Entscheidungen von Gerichten dazu. Das war gemeint. Wenn die Fotoinfos fehlen wird es zumindest schwieriger. Jedoch kann das auch von Vorteil sein, wenn man selbst etwas unverwechselbares, einen eigenen Stil sozusagen, entwickelt. Ich hoffe, das war nicht zu rechtlich-technisch. Und die Problematik des Werkschutzes verfolge ich regelmäßig in der Foto-Fachpresse. Da gibt es immer wieder neue Entscheidungen, die vorangegangene auf den Kopf stellen. LG Wolfgang

      4. Wenn die Fotoinfos fehlen wird es zumindest schwieriger.

        Wieso das? Wenn man RAW fotografiert, kann man doch bei Bedarf vor Gericht die Rohdatei präsentieren, um zu beweisen das man das Foto gemacht hat. Oder irre ich mich da?

      5. Darum geht es nicht. Es geht um die Bildidee. Es gab (und gibt?) Fälle, in denen ein Fotograf eine bestimmte architektonische, landschaftliche oder sonstige fotografische Bildidee hatte, diese veröffentlichte, und damit auch Geld verdient(e). Es gibt ja die Möglichkeit, zum Beispiel von (Berufs-)Fotografen angefertigte Bilder gegen eine Lizenzzahlung ausdrucken zu lassen und an die Wand zu hängen. Whitewall bietet so etwas zum Beispiel an, wo man aus vielen Bildern eines aussucht, drucken lässt und dann ein Bild für zu Hause hat. Es geht dabei nun um die Bildidee, die manchmal ein Alleinstellungsmerkmal haben kann. Wenn jetzt jemand die Bildidee klaut und, um es hart auszudrücken, mit der gleichen Bildidee auch Geld macht, kommt es zu Klagen, die meist von den Fotografen gewonnen werden, die als erstes die Idee hatten. Es geht also meist um das liebe Geld, wo einer seine Idee verteidigt. Für den Privatbereich spielt das meist ja keine Rolle. Erst wenn es öffentlich wird kommt es eben manchmal zu Streitfällen. Um es zum Abschluss kurz zu machen: Es ist wie beim Nachbauen von Uhren, Handtaschen, Telefonen und dergleichen: Plagiate sind nicht erwünscht. Aber das Vorangegangene ist der Extremfall. Wird meistens dann Spruchreif, wenn es sich um einen bekannten, berühmten Fotografen handelt. Die Quellen meiner Informationen diesbezüglich liegen leider recht tief verschüttet in meiner Bibliothek. Aber ich hoffe, dass ich das Thema (EXIFs) nicht allzu weit ins Extreme ausgeweitet habe. LG Wolfgang

      6. Darum geht es nicht. Es geht um die Bildidee.

        Das verstehe ich schon, aber wie kann man sich eine Idee im Sinne des Urheberrechts schützen lassen? Nur konkrete Werke sind geschützt, wenn ich mich nicht irre. Aber auch das kann man umgehen, wenn sich das Foto zumindest etwas vom „Original“ unterscheidet.

        Wenn jetzt jemand die Bildidee klaut und, um es hart auszudrücken, mit der gleichen Bildidee auch Geld macht, kommt es zu Klagen, die meist von den Fotografen gewonnen werden, die als erstes die Idee hatten.

        Eine solche Idee müsste wirklich neue sein. Gibt es aber so etwas, wie eine noch nie dagewesene Fotoidee? Ich denke nicht. Ich vertrete die Meinung, das alles bereits fotografiert wurde, was mit gewöhnlichen fotografischen Mitteln und Werkzeugen fotografiert werden kann. Man kann eine Idee im Detail anders verwirklichen, aber gänzlich neue Fotoideen werden wohl eher aus den Bereichen Tiefseeforschung, Astronomie und Raumfahrt kommen. 😉

        Aber ich hoffe, dass ich das Thema (EXIFs) nicht allzu weit ins Extreme ausgeweitet habe.

        Das ist mir eben nicht ganz klar. Wo ist die Verbindung zwischen veröffentlichten/im Bild vorhandenen EXIFs und dem Thema Urheberrecht?

      7. Geänderte ähnliche Fotos werden nicht zum Anstoß einer Klage werden. Ok? Ich sehe zum Beispiel ein Foto das es mir wert ist nachzustellen = Bildidee mit einem ungewöhnlichen Ausschnitt/Perspektive. Wenn ich den Ort kenne und die Zeit, zu der es aufgenommen wurde, fällt es mir schon leichter, zum gleichen Ergebnis zu kommen. Da helfen mir die Exifs natürlich: Zeit, Blende, Verschlusszeit, Brennweite. Wir reden aber hier wirklich nur von Aufnahmen, die 1:1 übereinandergelegt (fast) nicht zu unterscheiden sind. Und die Idee, die hinter einem Foto steht, ist ja genauso schütztenswert wie z. B. ein Gemälde, das ich ja nicht kopieren darf (eigentlich). Wenn ich jetzt die Exifs habe kann ich das leichter tun. Es geht also im Zuammenhang Exifs/Urheberrecht um die erleichterte Nachahmung der Bildidee. Aber diese Diskussion bewegt sich nun schon in einem Bereich, der von vielen Grauzonen eingegrenzt ist, und wie schon einem vorherigen Kommentar geschrieben bleibt die private Nachahmung davon unberührt. Wenn es öffentlich wird schaut es dann anders aus. Sofern sich der Fotografen-Vorreiter daran stört. Abschließend gesagt also: Bildidee : Exifs = Kopie. LG Wolfgang

      8. Geänderte ähnliche Fotos werden nicht zum Anstoß einer Klage werden. Ok? Ich sehe zum Beispiel ein Foto das es mir wert ist nachzustellen = Bildidee mit einem ungewöhnlichen Ausschnitt/Perspektive. Wenn ich den Ort kenne und die Zeit, zu der es aufgenommen wurde, fällt es mir schon leichter, zum gleichen Ergebnis zu kommen. Da helfen mir die Exifs natürlich: Zeit, Blende, Verschlusszeit, Brennweite. Wir reden aber hier wirklich nur von Aufnahmen, die 1:1 übereinandergelegt (fast) nicht zu unterscheiden sind. Und die Idee, die hinter einem Foto steht, ist ja genauso schütztenswert wie z. B. ein Gemälde, das ich ja nicht kopieren darf (eigentlich). Wenn ich jetzt die Exifs habe kann ich das leichter tun. Es geht also im Zuammenhang Exifs/Urheberrecht um die erleichterte Nachahmung der Bildidee. Aber diese Diskussion bewegt sich nun schon in einem Bereich, der von vielen Grauzonen eingegrenzt ist, und wie schon einem vorherigen Kommentar geschrieben bleibt die private Nachahmung davon unberührt. Wenn es öffentlich wird schaut es dann anders aus. Sofern sich der Fotografen-Vorreiter daran stört. Abschließend gesagt also: Bildidee : Exifs = Kopie. LG Wolfgang

        Bei deinem letzten Kommentar dachte ich das du unter Bildidee etwas abstraktes verstehst. Jetzt ist mir aber klar was du meinst.

      9. Gut, ich kann dich verstehen, dass einige Ausführungen schon ausufernd waren und ich nicht immer alles ausreichend verständlich formuliert habe. Aber jetzt ist es ja geklärt. LG W 🙂 lfgang

  3. Ich frag mich immer, was man da so « tolles draus lernen » können will.

    Erstens : Die überwiegende Mehrzahl der im Netz rumgereichten Bilder ist durch irgendwelche Bearbeitungsprogramme gelaufen. Diese Informationen werden von den üblich verdächtigen exif-Anzeigern eben gerade nicht mit ausgespuckt und so hilft mir die Angabe Kamera (extrem wichtig, heutzutage, VOLL(pfosten)format glglglgggl 😉 ), Optik und Brennweite, Blende, Zeit, EVregulierung ja oder nein, Blitz ja oder nein überhaupt gar nichts.
    Wurde nachträglich an der misslungenen Belichtung rumgefummelt ? War der Vibrator in der Optik an oder aus und hat gglfs noch mal vier volle Lichtwerte spendiert, damit der Krempel nicht sooo fürchterlich verwackelt im Dustern ? An welchen Reglern wurde rumgeschoben, damit Farben und Weissabgleich einigermassen hinhauen ? Tiefen hochgezerrt ? Lichter gerettet auf Teufel komm raus ? Dodge-and-burn-Exzesse ? Bei solchen Dingen (Dunkelkammerersatz Bearbeitungsprogramm) spielt auch heute noch die Musik.

    Zweitens : Wenn wer korrekt belichten kann, sagen die exifs nichts über eventuell eingesetzte Filter und deren Verlängerungsfaktoren aus, die bei der kameraseitigen Messung mit berücksichtigt werden. Bei Aufnahmen aus dem Studio sagen sie nichts über die Intensitätseinstellungen der Lampen aus. Dabei sind das sind die eigentlich interessanten Werte, aus denen aus solchen Daten « was gelernt » werden könnte.

    Ist wie früher : Nikon F6, 135 2.0, Fuji Neopan1600, f 8, 1/160. Geile Nummer, läuft beim durchschnittlichen Pfostenforumsnutzer der Vorfreudeschmier in die Feinripp. Kein Wort über einen Rotfilter mit Verlängerungsfaktor 4 (bei Farbfilmen über die Farbkorrekturfilter und ihre Verlängerungsfaktoren), kein Wort über den Schüttelrythmus und welche Chemie zur Entwicklung genommen wurde (die Unterschiede sind in Hinsicht auf das Korn gewaltig), kein Wort über Papiergradadtion und -entwickler beim Zusammenfrickeln des Abzuges fürs Buch, kein Wort über lustiges Abwedeln und Nachbelichten und vor allem an welchen Stellen für wie lange. Mit anderen Worten : Die « tollen » Daten sagen, mit welchem Kram Du fotografiert hast und das wars.

    Nett an den Daten ist, dass ich meine Bilder einigermassen « schützen » kann (Seriennummern), sofern sie nicht ohnehin von der darstellenden Seite wieder gekegelt werden … Nett kann auch sein, dass sie mir für eine gelegentliche Statistik recht flott ausmurmeln, welche Optik ich am häufigsten im Einsatz hab und in welchem Blendenbereich ich mich vorzugsweise so tummel. Ob ich sowas dringend brauche ? Eigentlich nicht. Spielerei … 😉

    Antwort

    1. Nachklapp : Wenn Dein Kumpel tatsächlich und ehrlich was lernen möchte, dann sollte er sich auf ganz andere Dinge als den rein technsichen Schnickschnack konzentrieren. Ich hab vor ein paar Monaten mal aufs Leder geklopft : http://haukefischer.fr/accueil/womit-fotografierst-du-eigentlich/ , das kann er sich ja mal antun, wenn er mag. Hinterher weiss er, dass exifs das letzte sind, auf das « aufgebaut » werden sollte 😉

      Antwort

      1. Nachklapp : Wenn Dein Kumpel tatsächlich und ehrlich was lernen möchte, dann sollte er sich auf ganz andere Dinge als den rein technsichen Schnickschnack konzentrieren. Ich hab vor ein paar Monaten mal aufs Leder geklopft : http://haukefischer.fr/accueil/womit-fotografierst-du-eigentlich/ , das kann er sich ja mal antun, wenn er mag. Hinterher weiss er, dass exifs das letzte sind, auf das « aufgebaut » werden sollte 😉

        Werde es ihm ausrichten. 😉

    2. Erstens : Die überwiegende Mehrzahl der im Netz rumgereichten Bilder ist durch irgendwelche Bearbeitungsprogramme gelaufen. Diese Informationen werden von den üblich verdächtigen exif-Anzeigern eben gerade nicht mit ausgespuckt und so hilft mir die Angabe Kamera (extrem wichtig, heutzutage, VOLL(pfosten)format glglglgggl 😉 ), Optik und Brennweite, Blende, Zeit, EVregulierung ja oder nein, Blitz ja oder nein überhaupt gar nichts.
      Wurde nachträglich an der misslungenen Belichtung rumgefummelt ? War der Vibrator in der Optik an oder aus und hat gglfs noch mal vier volle Lichtwerte spendiert, damit der Krempel nicht sooo fürchterlich verwackelt im Dustern ? An welchen Reglern wurde rumgeschoben, damit Farben und Weissabgleich einigermassen hinhauen ? Tiefen hochgezerrt ? Lichter gerettet auf Teufel komm raus ? Dodge-and-burn-Exzesse ? Bei solchen Dingen (Dunkelkammerersatz Bearbeitungsprogramm) spielt auch heute noch die Musik.

      Das stimmt, EXIFs enthalten keine Infos darüber wie und womit das Foto bearbeit wurde. Da kann vielleicht „Lightroom“ stehen, aber ob irgendwelche „Actions“ oder Plug-Ins benutzt wurden, wird nicht angezeigt. Und diese sind für den Look genauso ausschlaggebend wie das verwendete Objektiv.

      Zweitens : Wenn wer korrekt belichten kann, sagen die exifs nichts über eventuell eingesetzte Filter und deren Verlängerungsfaktoren aus, die bei der kameraseitigen Messung mit berücksichtigt werden. Bei Aufnahmen aus dem Studio sagen sie nichts über die Intensitätseinstellungen der Lampen aus. Dabei sind das sind die eigentlich interessanten Werte, aus denen aus solchen Daten « was gelernt » werden könnte.

      Grau- bzw. Grauverlaufsfilter und Polfilter kann man m.M.n. leicht am Bild erkennen. Farbfilter bringen bei digitaler Fotografie eh nicht so viel, da man das gleiche noch effektiver am PC machen kann. Zur Studio-Beleuchtung und Blitzaufbau: dank der Strobist-Bewegung immer unproblematischer an solche Infos zu kommen.

      Ist wie früher : Nikon F6, 135 2.0, Fuji Neopan1600, f 8, 1/160. Geile Nummer, läuft beim durchschnittlichen Pfostenforumsnutzer der Vorfreudeschmier in die Feinripp. Kein Wort über einen Rotfilter mit Verlängerungsfaktor 4 (bei Farbfilmen über die Farbkorrekturfilter und ihre Verlängerungsfaktoren), kein Wort über den Schüttelrythmus und welche Chemie zur Entwicklung genommen wurde (die Unterschiede sind in Hinsicht auf das Korn gewaltig), kein Wort über Papiergradadtion und -entwickler beim Zusammenfrickeln des Abzuges fürs Buch, kein Wort über lustiges Abwedeln und Nachbelichten und vor allem an welchen Stellen für wie lange. Mit anderen Worten : Die « tollen » Daten sagen, mit welchem Kram Du fotografiert hast und das wars.

      Aber genau in dem Beispiel ist nicht nur die Entwicklung und Vergrößerung entscheidend, sondern auch der Film, welcher doch etwas spezieller ist als ein wald-und-wiesen Tri-X und auch das 135/2 Objektiv, mit welchem manche Effekte erzielt werden können, die mit einem üblichen 105/2.8 kaum möglich sind. 😉 Will sagen, der „Kram“ mit welchem man fotografiert hat, ist wie die Armierung in der Wand. Wenn diese irgendwie schief ist, wird auch die Wand schief sein, und die schönste Tapete bzw. Fassade wird nichts daran ändern können.

      Nett an den Daten ist, dass ich meine Bilder einigermassen « schützen » kann (Seriennummern), sofern sie nicht ohnehin von der darstellenden Seite wieder gekegelt werden … Nett kann auch sein, dass sie mir für eine gelegentliche Statistik recht flott ausmurmeln, welche Optik ich am häufigsten im Einsatz hab und in welchem Blendenbereich ich mich vorzugsweise so tummel. Ob ich sowas dringend brauche ? Eigentlich nicht. Spielerei … 😉

      Besonders bei neuer Ausrüstung spielen EXIFs für mich eine wichtige Rolle. Z.B. um herauszufinden welche technische Qualität bei welcher Brennweite oder Blende erwarten kann. Sobald ich mit einem neuen Objektiv oder neuer Kamera auf „du“ bin, schaue ich mir die EXIFs nur noch sehr selten an.

      Antwort

  4. Ich finde Angaben über Belichtungs- und Tageszeit, ggf. auch Brennweiten manchmal interessant (bei Landschaften/Urban). Ansonsten bringen solche Angaben nicht viel, denn praktisch alle Fotos sind auch mehr oder weniger stark bearbeitet und wie Hauke schon schrieb, sind ja zusätzliche Dinge wie Filter o.ä. gar nicht erfasst.
    Eine Fotoplattform die keine exif-Angaben zeigt würde ich deswegen aber nicht meiden, man kann ja auch einfach mal fragen 🙂

    Antwort

    1. Eine Fotoplattform die keine exif-Angaben zeigt würde ich deswegen aber nicht meiden, man kann ja auch einfach mal fragen 🙂

      Ja eh. 🙂

      Antwort

  5. früher zur analogen Zeit gab es den Rat alle Einstellungen in einem Buch festzuhalten. Tja, sie sind wichtig! Wie sehr, mag jeder für sich entscheiden. Mit verschiedenen Einstellungen zu belichten und am Computer lernen welche Einstellung zu den gewünschten Ergebnissen führt, lehrt ungemein. Und wenn dies heutzutage automatisch gemacht wird, um so einfacher.
    Ein von mir sehr beliebter Einsatz der Exif Daten ist auch die Verortung. Klar, brauchen tut man solche Daten nicht, aber sie helfen.
    Früher fiel es mir schwer alle Einstellungen in ein Büchlein zu schreiben, aber da war auch die Auswertung (Zuordnung) der Daten sehr viel schwerer.

    Antwort

    1. früher zur analogen Zeit gab es den Rat alle Einstellungen in einem Buch festzuhalten. Tja, sie sind wichtig! Wie sehr, mag jeder für sich entscheiden. Mit verschiedenen Einstellungen zu belichten und am Computer lernen welche Einstellung zu den gewünschten Ergebnissen führt, lehrt ungemein. Und wenn dies heutzutage automatisch gemacht wird, um so einfacher.

      Mit der digitalen Technik könnte man schneller und einfacher lernen, wenn man genauso motiviert wie bei Verwendung des analogen Mediums wäre. Was anscheinend fehlt, ist die Peitsche hinterm Rücken. Das könnte auch der Grund sein, wieso man immer wieder Berichte darüber liest, wie ungemein viel ein kurzer Ausflug in die Welt der analogen Fotografie helfen kann um ein besserer Fotograf zu werden.

      Ein von mir sehr beliebter Einsatz der Exif Daten ist auch die Verortung. Klar, brauchen tut man solche Daten nicht, aber sie helfen.

      Meinst du GPS?

      Antwort

  6. Bei fremden Fotos nicht, wenn man die Erfahrung hat, dann hat man sie. Nen Kumpel hat mir letztens ne Nachtaufnahme gezeigt und ich musste keine Sekunde nachdenken um zu bemerken das sie bei Blende 16 geschossen wurde.

    Ohne meine EXIF wäre ich allerdings verloren, da ich sie zur kompletten Fotoverwaltung verwende.

    Zum beispiel habe ich alle Ordner einfach nur blöd durchnummeriert (z.b. von 001 bis 316 oder so) und in meiner Software habe ich dann einen Kalender wo ich dann mir einen Monat anzeigen lasse.

    Oder zum Taggen, das ich auf „Japan Urlaub 2012“ klicken kann und alle Fotos da habe. In der Vergangenheit selten mal GPS, aber im Normalfall weiss ich wo ich war 😛

    Das heisst die EXIF Daten sind bei mir das die aus Ordner 001-316 so sachen wie „Hochzeit Denise“ oder „Island 2014“ machen.

    Das hier ist zwar ein ur-alter schlechter Screenshot (der nicht von mir ist), aber der Zeigt genau diese Funktion

    Und genau deshalb achte ich auch immer penibelst darauf das bei mir die Dati in der Kamera stimmen.

    Antwort

    1. Bei fremden Fotos nicht, wenn man die Erfahrung hat, dann hat man sie. Nen Kumpel hat mir letztens ne Nachtaufnahme gezeigt und ich musste keine Sekunde nachdenken um zu bemerken das sie bei Blende 16 geschossen wurde.

      Ohne meine EXIF wäre ich allerdings verloren, da ich sie zur kompletten Fotoverwaltung verwende.

      Genau das habe ich gemeint, als ich im Blogpost schrieb, das aus Sicht des Fotografen weiterhin Bedarf nach solchen Infos besteht. Übrigens, was für ein Programm ist das, auf das du verlinkt hast? Sieht wirklich Win 95 mäßig aus. 😛

      Antwort

      1. Nah, Windows 95 sah eher so aus

        Also da liegen doch nochmal ein Jahrzehnt dazwischen was „Design Angeht“.

        Das ist noch aus der KDE3 zeit http://kde.org/screenshots/images/3.4/snapshot05.png also Version 1 oder 2 der Software

        Die Software heisst digikam und die Aktuelle Version 4 sieht da schon bedeutend anders aus

        Ich finde hier leider nur Screenshots zur Version 3, aber schon diese zeigt deutlich den Design Unterschied 😉 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/64/Digikam-screenshot-3.2.0-linux.png

        Inzwischen sind wir aber auch nicht mehr bei KDE3 sondern KDE5 https://www.youtube.com/watch?v=c8JYt_xkJuY 😛

      2. Nah, Windows 95 sah eher so aus

        Also da liegen doch nochmal ein Jahrzehnt dazwischen was “Design Angeht”.

        Wie war das nochmal mit der „rückblickenden Verschönerung“? 😉

        Das ist noch aus der KDE3 zeit http://kde.org/screenshots/images/3.4/snapshot05.png also Version 1 oder 2 der Software

        Die Software heisst digikam und die Aktuelle Version 4 sieht da schon bedeutend anders aus

        Ich finde hier leider nur Screenshots zur Version 3, aber schon diese zeigt deutlich den Design Unterschied 😉 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/64/Digikam-screenshot-3.2.0-linux.png

        Das sieht schon deutlich besser aus. Fast wie Lightroom.

        Inzwischen sind wir aber auch nicht mehr bei KDE3 sondern KDE5 https://www.youtube.com/watch?v=c8JYt_xkJuY 😛

        Ich würde vllt. Linux nutzen, wenn auf der Arbeit Windows nicht Pflicht wäre. Solange das aber der Fall ist, kommt privat ein anderes System nicht in Frage.

      3. Deine Firma kann gerne mal bei uns Anfragen. Kannst ja erzählen das wir (90 Mitarbeiter) ~50’000 € im Jahr sparen, dadurch das wir auf Windows verzichten.

        btw. bin ich mit der Sigma immer noch glücklich, auch unter LInux 😀 kannst ja gerne meinen neusten Blog Eintrag anschauen, alles Fotos von der SD1

      4. Deine Firma kann gerne mal bei uns Anfragen. Kannst ja erzählen das wir (90 Mitarbeiter) ~50’000 € im Jahr sparen, dadurch das wir auf Windows verzichten.

        Das Problem, welches ich sehe, ist, das sich unsere serbischen Mitarbeiter sehr gut mit Windows auskennen, Linux aber kaum einer je live gesehen hat. Hier hat zuhause so gut wie jeder gecracktes Windows am Laufen – und weil Windows in der Praxis „free“ ist, nutzt niemand ein kostenloses OS wie Linux. Aus diesem Grund denke ich, dass nachdem man die Umschulungskosten abzieht, von der Ersparnis nichts bleiben würde. 😀

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