Adobe demonstriert zwei neue Features: Time of Day und Dehaze


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Adobe hat vor wenigen Tagen auf der Adobe Max 2014 zwei sehr interessante Features vorgestellt, die auf fortschrittlichen Algorithmen basieren und mit einem Minimum an User-Input auskommen. Mit dem erste Feature Time of Day lässt sich, wie der Name suggeriert, nach Belieben die Tageszeit im Foto verändern. Die Beleuchtung und die Farben werden automatisch angepasst – das einzige was man als Benutzer tun muss, ist mit dem Schieberegler den Effekt fein zu tunen. So wie ich es verstanden habe, ist das Foto unten links die Originalaufnahme. Im Video unter der Montage wird das Feature genauer erklärt.

timeofday

Das zweite Feature ist das Dehaze bzw. Defog. Anders als simple Algorithmen, die sich auf das ganze Bild gleichmäßig auswirken, hebt es den Kontrast in einzelnen Bereichen des Fotos umso stärker an, je dichter der Nebel in diesen ist. Die Nebelfreien Bereiche werden nicht bearbeitet. Die folgenden zwei Fotos des Grand Canyon lassen das Potenzial des Features erahnen. Im Video darunter wird Dehaze näher erklärt, u.a. auch seine praktische Anwendung im Bereich Unterwasserfotografie.

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Wie bei anderen Features, die sich noch im Entwicklungsprozess befinden und die auf solchen Veranstaltungen demonstriert werden, gibt es keine Garantie das Time of Day und Dehaze in näherer Zukunft als Teil einer Software erscheinen werden.

  1. Dehaze/Defog sieht sehr spannend aus. Wäre eine Funktion, die ich am liebsten schon jetzt im Raw-Konverter hätte. Mit „Time of Day“ kann ich aber weniger anfangen. Ich denke, die Funktion würde ich nur sehr selten benutzten. Mal schauen wie lange wir darauf warten müssen.

    Antwort

    1. Mal schauen wie lange wir darauf warten müssen.

      In letzter Zeit wurden viele interessante Features und Softwarelösungen demonstriert, die aber leider noch lange nicht marktreif sind. Ich bin auf diese Software gespannt. 😉

      Antwort

      1. Das ist natürlich auch sehr interessant. Ich würde jetzt mal tippen, dass wissenschaftlich orientierte Forschungsprojekte weiter von einer Veröffentlichung entfernt sind, als Projekte, die von Adobe öffentlich vorgeführt werden.

      2. Natürlich, nur hat Adobe auch in der Vergangenheit Features vorgeführt, die immer noch nicht Einzug in eines ihrer Programme gefunden haben. Manche Features, wie z.B. Shake Deduction/Deblurring wurden lange Zeit vorgeführt und angekündigt und sahen bei jeder Präsentation genial aus und als sie schließlich veröffentlicht wurden, waren sie eher enttäuschend als genial.

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