Russischer Fotograf dokumentiert die Überbleibsel des sowjetischen Space-Shuttle-Programms


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Ralph Mirebs gehört zu so genannten Urban Exploration Fotografen – d.h. jenen Fotografen, die Ruinen und verlassene Gebäude erkunden. Auf einem seiner letzten fotografischen Streifzüge besuchte er das Kosmodrom Baikonur – in der Nähe der gleichnamigen kasachstanischen Stadt – von dem aus seit 1957 sowjetische und, seit dem Zerfall der Sowjetunion, russische Weltraummissionen starten. In einem der heruntergekommen Hangars entdeckte er die Überbleibsel des Buran-Raumfahrtprogramms, der sowjetischen Version des Space-Shuttle-Programms. Eine der zwei Buran-Raumfähren, die er im Hangar vorfand, war voll ausgestattet und einsatzbereit. Bei der anderen handelte es sich um ein lebensgroßes Modell, welches angeblich in Andockungs- und Beladungssimulationen eingesetzt wurde. Es ist wirklich schade, dass diese Raumfähren schon seit über zwanzig Jahren ein verstaubtes Dasein fristen, anstatt irgendwo ausgestellt zu sein, wo sie Hobby-Historiker, Technikverliebte und andere wissensdurstige Besucher bewundern können.

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© Ralph Mirebs

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© Ralph Mirebs

Viele weitere Fotos und Informationen (allerdings auf Russisch) findet ihr auf Mirebs‘ Blog.

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