Sachen gibt’s: Kotama Bouabanes Kokosnuss-Kamera


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Der in Toronto ansässige Fotograf Kotama Bouabane hat zweifellos Sinn für Humor, denn anstatt mit einer herkömmlichen Kamera, zieht er es vor mit einer Kokosnuss zu fotografieren.

Kotama_Bouabane_Video_Screenshot

© Kotama Bouabane

Diese hat er zu einer analogen Kamera umfunktioniert, indem er sie halbiert, das Fruchtfleisch herausgelöst und ein Loch gebohrt hat, welches als das Objektiv der ungewöhnlichen Kamera fungiert. Als Aufnahmemedium kommt Schwarzweißpapier zum Einsatz, welches zwischen die beiden Kokosnusshälften eingelegt wird. Die beiden Hälften der Kamera werden von einem Gummiband zusammengehalten. Um auszulösen wird einfach ein Stückchen Isolierband vom Loch entfernt. 🙂

Als wäre das Ganze nicht ohnehin absurd, befestigt Bouabane seine Kokosnuss-Kamera an eine Selfie-Stange und sucht beliebte Touristenorte auf. Gegen Ende des folgenden Videos, in dem Bouabane auf sein skurriles Projekt eingeht, kann man sehen, das die Kokosnuss-Kamera bei den Touristen gut ankommt.

Man braucht sich nicht die nichtssagenden Ergebnisse im Video oder unten anzuschauen, um zu begreifen, dass es sich hierbei nicht etwa um ein ernstgemeintes Fotoprojekt handelt, sondern um augenzwinkernde Kritik an der Gesellschaft. 😉

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© Kotama Bouabane

  1. Camera Obscura ! Das Loch mit nem kleinen Nagel, oder ner Nadel und es wuerd ein schaerferes Bild geben. Witzige Idee !

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    1. Ja, da hast du recht. Ich vermute dass ihm die Ergebnisse egal sind.

      Antwort

      1. Ganz bestimmt, sonst haette er sich ja Muehe gegeben. In der naechsten P.M heisst es dann: „Ufosichtungen ueber Toronto“.

  2. Durfte diese Selfiemanie am Wochenende in Rothenburg o. d. Tauber live erleben. Leider war ich nur mit der DP2 Merrill unterwegs. Hätte sonst einige sehenswerte Distanz-Aufnahmen überwiegend fernöstlicher Selfie-Enthusiasten machen können. Das Beste war jedoch der Anblick einer schicken Asiatin, die mit ihrem 10-Zoll-Tablet samt knallig goldener Klapphülle hantierte, um ein Foto vom Dom zu machen.

    Antwort

    1. Das Fotografieren mit einem Tablet finde ich ebenfalls lustig. Einerseits wiegen die Geräte im Durchschnitt mehr als eine Edelkompakte oder kleine EVIL, andererseits haben die meisten Tablets noch schlechtere Kameras als Smartphones. Man muss schon sehr wenig Ahnung von der Fotografie haben, um ausgerechnet mit einem Tablet fotografieren zu gehen.

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