Martin Parr


 

Martin Parr, der 1952 in England geboren wurde, zählt zu den weltweit bekanntesten Fotografen. Die Ausstellung im KUNST HAUS WIEN ist die erste große Retrospektive des berühmten Magnum-Fotografen in Österreich. Sie gewährt einen umfangreichen Einblick in Parrs Werke.

Ich muss gestehen, dass mir Martin Parr vor dem Besuch der Ausstellung nicht wirklich ein Begriff war. Falls euch der Name bis jetzt auch noch nichts sagt müsst ihr unbedingt weiterlesen! Der internationale Durchbruch gelang ihm Mitte der 1980er-Jahre mit der Serie „Last Resort“, in der er britische Strandurlaubsszenen fotografierte.

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Martin Parr lenkt unseren Blick bewusst auf die kuriosen und absurden Seiten des Alltags. Er zeigt das Unspektakuläre, Normale, die Randbereiche unseres Alltagslebens, die wir meistens gar nicht wahrnehmen. Er bedient sich dabei der typischen Klischees, die man über Engländer hat. Im Laufe der Jahre machte er viele Reisen und folglich auch viele Fotoserien zu den unterschiedlichsten Ländern und Städten, sein Stil jedoch bleibt immer gleich.  Mit viel Ironie zeigt er zum Beispiel die Maßlosigkeit unserer Konsumgesellschaft.

Eine weitere besondere Serie des Künstlers sind seine zahlreichen Selbstportraits, die Sammlung umfasst mittlerweile über 600 Bilder. Bei seinen Reisen hat er immer wieder in Fotostudios Portraits von sich machen lassen. Auch diese Serie ist sicherlich den einen oder anderen Blick wert.

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