SIGMA Background-Check Teil 2


Hallo ihr Lieben!

 Mit diesem Blogbeitrag geht es weiter mit 4 spannenden Fakten über das Unternehmen SIGMA – wie die Objektive funktionieren, wissen wir inzwischen ja schon genau. Doch was steckt hinter dem Namen der Firma? Wie kam Kazuto in das Unternehmen? Und wie viel Gewinn werfen die hauseigenen Kameras eigentlich ab?

Viel Spaß beim Lesen 🙂

  1. SIGMA

Fotografie-affine Menschen assoziieren den Begriff SIGMA wohl als erstes mit dem Unternehmen. Doch Sigma ist eigentlich der 18. Buchstabe im griechischen Alphabet (Σ, σ, am Wortende: ς), gleichzusetzen mit dem Buchstaben „S“. Es ist ein Symbol für die gesamte mathematische Summe und soll das Geschäftskonzept der Firma wiedergeben. Für das Unternehmen SIGMA steht der Name symbolisch für eine Komposition zusammengesetzt aus Technologie, Wissen, Erfahrung und Weisheit.

  1. Kazuto Yamaki und SIGMA

Kazuto wuchs nach eigenen Angaben schon mit dem Wunsch seines Vaters auf, SIGMA nach seinem Ableben zu übernehmen, da es ihm wichtig war, dass das Unternehmen in der Familie bleiben sollte. Und Familiarität ist auch einer der wichtigsten Punkte der Firmenphilosphie von SIGMA. Michihiro Yamaki war es immer sehr wichtig, dass sich seine Mitarbeiter wohl fühlten. Aus diesem Grund musste Kazuto anfangs erst einmal als technischer Ingenieur im Werk der Firma arbeiten, bevor er eine Managementposition im Unternehmen einnehmen konnte. Michihiro wollte, dass die Mitarbeiter seinen Sohn und er die Mitarbeiter kennenlernen sollten, damit dieser firmenintern als CEO von den Angestellten akzeptiert werden konnte.MT5D0041.jpgKazuto Yamaki , CEO von SIGMA, Photo credit: Paul Reynolds, Sigma Imaging GB

  1. Kamera vs Objektive – wie viel Profit steckt dahinter?

Kazuto Yamaki wurde in einem Interview gefragt, wie profitabel die Kameras von SIGMA im Gegenzug zu den vom Unternehmen hergestellten Objektiven sind. Yamaki antwortete, dass die Kameras gar keinen Gewinn abwerfen, da die Entwicklungskosten enorm hoch seien. Trotzdem möchte er die Kameraherstellung so lange weiterführen, wie es für SIGMA haltbar ist. Der erste Grund dafür ist der Wunsch seines Vaters, der davon träumte, SIGMA zu einer Kamera-Manufaktur zu machen. Der zweite Aspekt ist der technische. Kazuto sagt, dass die Entwicklung der Kamerasysteme wichtig dafür sei, Wissen und Erfahrung in diesem Bereich aufzubauen, was der Firma wiederum dabei hilft, mit den Erfahrungswerten ihre Objektive zu verbessern.

Der Verkauf der Objektive hingegen läuft sehr gut, so gut sogar, dass es zeitweise in der Vergangenheit sogar zu Produktionsengpässen gekommen ist, da es mehr Nachfrage als Angebot gab.

  1. Top-Job

Wir wissen inzwischen, wie schön es sein muss, für google zu arbeiten. SIGMA ist allerdings, laut einer Beurteilung aus dem Jahr 2012 (betrifft SIGMA Deutschland), auch alles andere als übel. 40 Leute sind bei SIGMA Deutschland beschäftigt, sie betreuen von Rödermark (bei Frankfurt) Kunden aus 11 europäischen Ländern. Gearbeitet wird von 8.30 bis 17.00, danach schließen die Türen, die Arbeit kann trotzdem während dieser Zeit selbstständig frei eingeteilt werden. Der Grund dafür ist ein einfacher – man kann nicht stundenlang effektiv und leistungsstark arbeiten. Außerdem kann man sich in eigener Regie weiterbilden und sich fachliche Trainings aus Katalogen aussuchen, die nach Absprache mit der Führungsetage genehmigt werden. Fortbildungen zur Persönlichkeitsentwicklung besucht wiederum die gesamte Belegschaft, um somit das Gefühl füreinander zu stärken.

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