Der Wiener Spielplatz für Fotografie – Das WestLicht, der Schauplatz für Fotografie


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2016 ist bald vorbei. Ein Grund mehr, noch schnell etwas zum WestLicht in Wien zu schreiben, das heuer sein 15-jähriges Bestehen feiert.

Das WestLicht ist auch über Wien hinaus in anderen Ländern ein bekanntes und renommiertes Museum, das seinen Fokus auf Fotografie gelegt hat, wie es bereits der Beiname „Schauplatz für Fotografie“ verrät. Es eröffnete am 11. Juni 2001 in der Westbahnstraße 40, einer Umgebung in Wien, in der die Fotografie floriert. Nirgends anders in der österreichischen Hauptstadt findet man fast Tür an Tür so viele verschiedenen Geschäfte und Institutionen, die sich in diesem Genre bewegen.

Das Westlicht wurde aus einer Privatinitiative von Liebhabern und Kamerasammlern gegründet.

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Durchstöbert man die Homepage des Westlichts, stößt man auf folgenden Absatz:

Was will WestLicht?

WestLicht, der Schauplatz für Fotografie in Wien, will eine Symbiose zwischen Apparatur und Fotografie herstellen, Technologie und Seh-Sinnige sollen an gleichem Ort verbindend mit Informationen und kreativer Leistung befriedigt werden.  

Und wer schon einmal den Wiener Schauplatz für Fotografie betreten hat, weiß, wie gut ihnen das gelingt. Es beginnt bereits beim Straßeneingang zur Galerie, einer bogenförmigen Einfahrt, die mit weiß-schwarzen Mustern gestrichen ist. Im WestLicht drinnen angekommen, kann man in einem zentralen Teil in Vitrinen alte und sehr besondere Kameramodelle und weiteres Fotografie-Equipment bestaunen. Rings herum hängen die jeweiligen Bilder der im Moment stattfindenden Ausstellungen. Unter anderem findet auch die jährlich stattfindende World-Press-Ausstellung hier ihren österreichischen Platz.

Die bedachte Innenarchitektur stammt vom Architektenteam Eichinger oder Knechtl, die den unaufdringlichen Stil eines 50er Jahre Lofts gewählt hatten.

Ausgestellt wird im WestLicht übrigens quer durch alle Genres so ziemlich alles, was sehenswert ist. Von Neuentdeckungen, bis zu historischen Fotografien findet man, je nach Ausstellungsprogramm, für jeden Geschmack immer wieder etwas.

Aber das WestLicht bietet noch viel mehr – der inzwischen äußerst bekannte WestLicht-Flohmarkt, der einmal jährlich im Innenhof des Museums stattfindet, ist eine beliebte Anlaufstelle für Fotografie-Fans. Von schönen alten Kamera- und Objektivhüllen aus Leder, bis zu analogen Schätzen findet man alles hier. Allerdings muss man schnell sein, da auf dieses Event gefühltermaßen jede Wienerin und jeder Wiener wartet.

Im Moment kann man sich bei der aktuellen Ausstellung „Ungarn 56“, die noch bis zum 11.11. andauert, dokumentarische Fotografien über die Ungarische Revolution im Jahr 1956 anschauen.

Wenn man am Ende seines Besuchs im WestLicht alles bewundert hat, oder eine kurze Pause zwischendurch braucht, kann man es sich übrigens wunderbar an der Bar gemütlich machen, einen Kaffee trinken und in den Ausstellungskatalogen schmökern, oder sich anhand eines Posters ein Andenken mit nach Hause nehmen.

Bei einem Besuch in Wien lohnt sich also ein Zwischenstopp im Westlicht auf jeden Fall. Viel Spaß beim Entdecken!

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