APOY Foto Award 2016 – Penny Halsall ist die Siegerin


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Foto: Stuart Stevenson

Ich bin ein großer Fan von Foto Awards aller Art und freue mich jedes Mal wenn wieder ein Wettbewerb stattgefunden hat und die Gewinner verkündet werden. Es gibt mehrere Gründe für meine Begeisterung, aber einer der Hauptgründe ist auf jeden Fall, dass ich durch solche Awards oft auf mir völlig unbekannte Fotokünstler stoße und mich inspirieren lassen kann. Vor wenigen Tagen wurde die Siegerin des“ Amateur Photographer of the year Award 2016“ (APOY) gekürt. Dieser Wettbewerb, der seit Jahren von SIGMA Imaging UK gesponsert wird, läuft über einen Zeitraum von 8 Monaten von März bis Oktober und es gilt 8 Runden zu absolvieren. Den APOY Award gibt es bereits seit 19 Jahren. Angefangen hat alles damit, dass das Amateur Photographer Magazin sich dazu entschloss den zahlreichen Fotos, welche sie von ihren Lesern jedes Jahr erhalten haben, eine Bühne zu bieten.

Um diesen Wettbewerb zu gewinnen muss man sich in 8 verschiedenen Kategorien beweisen. Die eingeschickten Fotos werden von einer Jury mit Punkten bewertet. Wer am Ende der 8 Runden die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt den APOY Award.

Es werden auch jeweils Sieger der einzelnen Runden gekürt, welche sich über die von SIGMA gesponserten Preise freuen können. Dieses Jahr gab es zum Beispiel als Preis für die Runde 4 (Scary Monsters: Wildlife & Pets) ein SIGMA 150-600mm f/5-6.3 Objektiv, über das ich mich persönlich auch besonders gefreut hätte! 😉

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Foto: Csilla Szucs

Die APOY 2016 Siegerin ist Penny Halsall. In einem Interview, welches sie nach ihrem Sieg gab, gestand sie, dass ihr nicht alle Runden leicht gefallen sind und, dass sie besonders mit jenen zu kämpfen hatte, bei denen sie das Bild nicht planen und vorbereiten konnte. Darunter die Runden „Street Photography“ und „Wildlife“.

 Das ist auch was ich an diesem Wettbewerb als die größte Herausforderung sehe. Man muss wirklich vielseitig und flexibel sein, sowohl was die Ideen für die einzelnen Kategorien angeht, als auch was die Bedingungen des Fotografierens betrifft. Denn, wie jeder der selbst fotografiert weiß, ist es etwas komplett anderes ob man nun Landschaften fotografiert, Portraits macht oder sich etwas widmet ,dass partout nicht still stehen will und das man deshalb auch nicht inszenieren kann. Man muss sich sozusagen aus seiner „Fotografie-Komfortzone“ herauswagen und sich an Motive trauen die man sonst eher nicht als Favoriten sieht.

Genau aus diesem Grunde finde ich das Konzept dieses Wettbewerbs fantastisch und ich bin jetzt schon am überlegen ob ich nicht nächstes Jahr selbst mitmachen werde. Im März beginnt ja schon die nächste Runde! 😉

Die Kategorien des Jahres 2016 lauteten:

  1. Sense of Doubt (Abstrakte Bilder)
  2. Width of a Circle (Kreative Weitwinkel Bilder)
  3. Soul Love (Portrait Fotografie)
  4. Scary Monsters (Wildlife)
  5. Little Wonder (Makro Bilder von Insekten, Pflanzen, Blumen)
  6. A Small Plot of Land (Landschaften oder Stadtbilder)
  7. Big Brother (Straßenfotografie)
  8. Blackout (Schwarz-Weiß Fotografie)
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Foto: Penny Halsall

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Foto: Penny Halsall

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