Produktfotografie – was ist besser?


Heute stehen zwei verschiedene Top-Objektive von SIGMA und drei verschiedene Brennweiten im Vergleich. Es werden verschiedene Gesichtspunkte, was Technik und Ästhetik angeht, mit dem Fokus auf Produktfotografie untersucht.

Objektiv 1: SIGMA 35mm f/1.4 DG HSM; Brennweite: 35mm

Objektiv 2: SIGMA 24-70mm f/2.8 EX DG HSM; Brennweite: 24mm und 70mm

Die beiden Objektive in einen Vergleich zu setzen ist eigentlich ganz schön unfair. Beim SIGMA 35mm f/1.4 handelt es sich um eine Fixbrennweite aus der Art-Familie, ein hochgelobtes Objektiv, das Fotos mit extremer Brillanz liefert und Bestnoten bei Tests einheimst. Ihm gegenüber steht ein funktionaler, kompakter und beliebter Allrounder – das, mit einer Offenblende von 2,8 weniger lichtstarke, aber z.B. für Reisen extrem praktische Zoomobjektiv, das SIGMA 24-70mm f/2.8.

Aber gerade wegen ihrer Unterschiede ist ein kleiner Vergleich sehr interessant, da man schnell offensichtlich voneinander abweichende Details erkennen kann.

Ich habe zuhause ein kleines Mini-Studio aufgebaut und mit derselben Zeit (1/100), einem ISO von 800, einer Blende von f/5 und dem Weißablgeich von 5500 Kelvin mit beiden Objektiven dieselben Motive fotografiert. Die getesteten Brennweiten waren 35mm, 24mm und 70mm.

Die hier gezeigten Fotos sind nur ganz fein abgestimmt, aber ansonsten nicht weiter bearbeitet, damit man die Unterschiede zwischen den Objektiven gut erkennen kann, ohne ein verfälschtes Ergebnis zu erhalten.

Betrachtet man die Fotos, sticht einem sofort ins Auge, dass die Fotos, die das SIGMA 35mm f/1.4 liefert, gesättigter, klarer und schärfer wirken als die vom SIGMA 24-70mm f/2.8. Das liegt natürlich an dem qualitativ äußerst hochwertig verbauten Linsensystem des Objektivs, das doch noch eine Liga über dem des Zoom-Objektivs spielt. Aber auch dieses liefert scharfe und zufriedenstellende Fotos. Bei der Still-Life- beziehungsweise Produktfotografie ist es außerdem von Vorteil, wenn man mit den Brennweiten variieren kann. Diesen Pluspunkt heimst das kompakte Zoomobjektiv natürlich für sich ein. Damit kann man nämlich sowohl einen engen, als auch einen sehr weiten Ausschnitt für das Motiv wählen, ohne die genaue Perspektive der am Stativ befestigten Kamera zu verlieren.

Bezieht man nun auch noch die ästhetischen Gesichtspunkte beim Brennweitenvergleich ein, hat wohl jede Variante etwas für sich. Während mit der Brennweite von 24mm eine weite Fläche präsentiert wird und sich das eigentliche Motiv schön in den blauen, beziehungsweise Marmor-Untergrund einfügt, versteckt die große Brennweite einen weiten Teil der Hintergrundgestaltung. Das 35mm Objektiv zeigt aus diesem Abstand einen blauen Rahmen um das jeweilige Präsentationsobjekt, was sauber und schön wirkt.

Was man in diesem Fall bevorzugt, ist ganz der Meinung des Fotografen / der Fotografin beziehungsweise des Betrachters / der Betrachterin überlassen. Auch eine Variation an verschiedenen Brennweiteneinstellungen kann sehr schön und interessant wirken.

Viele technische Details zu den beiden in den Fokus gesetzten Objektiven findet ihr auf der SIGMA-Website .

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