Ange Ongs Weg zu sehen Oder: Farbtupfen aus Fernost


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Beim Durchstöbern meiner virtuellen Magazinbibliothek, die ich mir in den letzten Jahren zusammengestöbert habe und die ich mindestens einmal in der Woche genüsslich abklappere, während ich einen starken Espresso in der Sonne genieße, habe ich diesmal besonders schöne Fotografien entdeckt.

Sie tragen die Handschrift der Künstlerin Ange Ong, die ihren Master in Kunstgeschichte in Chicago gemacht hat. Inzwischen arbeitet sie in Brooklyn in New York und, wie sie auf ihrer Website schlicht anmerkt, von Zeit zu Zeit auch in Hong Kong.

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Ansonsten ist es schwer, im so weiten Internet mehr Informationen über sie zu finden. Ein Interview schwirrte irgendwo herum, das doch noch ein wenig mehr über sie preisgab – zum Beispiel (wie unerwartet!), welche ihre erste Kamera war. Und nein – so viel kann ich euch schon einmal verraten – es war nicht die Kodak Brownie. Es war eine Sony. Sogar digital. Sie erzählte, dass sie sie zum Reisen von Verwandten ausgeliehen hatte. Sie kann sich ansonsten an nicht mehr viel erinnern, was die Sony anging. Bis auf die Tatsache, dass sie sehr gut auf sie aufgepasst hatte und nicht aus der Hand ließ, wenn sie nach draußen ging. Außerdem erzählte sie über das Fotografieren während ihrer Reise: „Zu der Zeit war die Fotografie ein Privileg für mich, sie war so wertvoll und magisch.“ Wie sie der Fotografie auch durch ihr Kunststudium immer näher kam, könnt ihr in dem Interview nachlesen, denn wir kommen hier zum eigentlichen Teil dessen, von dem ich euch erzählen möchte – ihren Bildern.

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Die Aussagen ihrer Fotos scheinen das Leben und die Welt in Bonbonfarbtönen zu liebkosen. Wie auf dem einen Foto zum Beispiel, in dem sich die Häusertürme Chinas in sanften Rosa-, Blau,- und Grüntönen dem von Gelb ins Blau verlaufenden Himmel entgegen schmiegen. Besonders bekannt werden im Moment allerdings ihre Fotografien, in denen sie reale Gegenstände, wie Teller und Gläser, auf lebensgroßen Möbelstücken aus Papier und Hartschaum platzierte. Die Serie, die aus dem vergangenen Jahr stammt und der sie den Namen „Hong Kong Cafe“ gab, basiert visuell auf den realen Vorbildern der Kaffeehäuser in Hong Kong. Der Gedanke Ange Ongs dahinter war es, die Willkür der Symbole widerzuspiegeln, die einen Heimat und Zuhause-Sein verspüren und identifizieren lassen.

Doch jetzt genug erzählt. Schaut euch lieber ihre farbenfrohen Fotografien an – wer braucht bei diesen Farben schon ein Eis?!

Und für alle, die mehr von Ange Ong sehen möchten: Sie ist auch auf Instagram aktiv. Viel Spaß beim Genießen!

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Fotos: Ange Ong

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