“#365 Unpacked “– Der Müll unseres Lebens


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Wenn wir uns ehrlich sind wissen wir es alle. Manche von uns sind noch ziemlich gut darin wegzusehen oder die Augen davor zu verschließen, aber insgeheim wissen wir es. Wir sind langsam (oder auch gar nicht so langsam) aber sicher dabei unseren Planeten mit Müll zu bedecken. Müll der uns irgendwann der Grundlage rauben wird die unsere Ernährung sichert. Fruchtbare Erde. In manchen  Gegenden dieser Welt  ist es schon schwieriger die Augen vor dieser Realität zu schließen. Ich denke da an die von Müll bedeckte Insel Henderson Island. Diese war noch vor nicht allzu langer Zeit für ihren Artenreichtum bekannt. (Den Link zu den sehr erschreckenden Bildern der „Müll Insel“ findet ihr HIER)

Das Problem ist, dass die meisten von uns im Alltag nicht wirklich mit ihrem eigenen Müll konfrontiert sind. Dank Müllabfuhr und Sammelstellen halten wir ihn ja von unseren eigenen vier Wänden fern. Auch in den meisten „westlichen“ Ländern ist er kaum zu sehen. Aber nur weil wir ihn nicht sehen, heißt das nicht, dass alles davon wirklich weg ist. Große Teile davon sind immer noch irgendwo, vieles davon auch in unseren Ozeanen zum Beispiel. Naja, wie ich zu Beginn schon erwähnt habe, weiß ich ,dass das alles für die meisten von euch nichts Neues ist. Was ich euch eigentlich heute zeigen möchte ist das Projekt eines Fotografen, dass einem deutlich vor Augen führt, wie viel Müll wir alle wirklich produzieren. Vielleicht regt es den einen oder anderen von euch dazu an sich darum zu bemühen, dass dieser Müll weniger wird. Mich persönlich, hat das „#365 Unpacked“ Projekt von Antoine Repessé auf jeden Fall dazu angeregt über meine eigenen Konsumgewohnheiten nachzudenken.

Dieser hat im Jahr 2011 aufgehört seinen recyclebaren Müll wegzuwerfen und diesen stattdessen gesammelt. Vier Jahre später hat er diese „Sammlung“ (über 70 Kubikmeter an Müll) in eine aussagekräftige Foto-Reihe verwandelt.

„Uns wird oft gesagt, dass wir Unmengen an Müll produzieren, aber ich denke, dass ein Bild mehr bewirken kann als eine Tonne an Wörtern“ sagt Repessé. Ich finde er tut genau das. Er bewirkt etwas, er inspiriert Menschen ihre Gewohnheiten zu ändern und vielleicht, auf lange Sicht, damit uns und unseren Planeten zu schützen.

Was haltet ihr von seinem Projekt?

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Fotos: Antoine Repessé

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