Vogelperspektive am Kreativtisch


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Mit dem Smartphone mal schnell das Essen fotografiert, den Kaffee noch schnell in Szene gesetzt und die Blumen schön arrangiert – so werden meist die bekannten „Flat Lays“ vorbereitet, um dann perfekt von oben fotografiert zu werden.

 Heute möchte ich euch daher auf eine Reise in die Erstellung von liebevoll angeordneten Flat Lays mitnehmen. Doch was ist ein „Flat Lay“ denn genau? Aus dem Englischen übersetzt als „platt liegend“ werden Objekte auf einem schönen Untergrund gezielt nach Thema, Farbe oder Form angeordnet. Es macht mir unheimlich viel Freude, verschiedene Gegenstände zu kombinieren und eine persönliche Note miteinzubringen. Ich habe euch deshalb hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

 Best Practice:

 Hintergründe

 Der Untergrund der Flat Lays ist entscheidend für die Wirkung des Bildes. Ihr müsst dabei nicht zwingend teure Hintergründe kaufen, denn auch alte Fliesen, Böden, Tapeten, Geschenkpapiere, Vorhänge oder Geschirrtücher können super verwendet werden. Wichtig dabei ist, dass der Hintergrund ruhig wirkt und nicht zu sehr von den Gegenständen ablenkt.

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Licht

Die Beleuchtung spielt eine große Rolle in der Erstellung der Bilder. Besonders gut eignet sich dabei Tageslicht in der Nähe des Fensters. Sollte man zu anderen Uhrzeiten fotografieren wollen, können auch prima Stehlampen verwendet werden.

Gegenstände und Farben

Das Rezept für ein gutes Bild ist die richtige Mischung aus allen angeführten Komponenten. Die Anordnung und vor allem die Auswahl der Gegenstände und Farben machen die Bilder dynamisch und interessant. Die Bilder sollten also sowohl farblich als auch in ihrem Kontext zusammenpassen und eine Geschichte erzählen. Ihr könnt euch dabei einen Fokusgegenstand suchen und anschließend alles andere daran ausrichten. Einzelne Komponenten können beliebig ausgetauscht werden, bis das Bild stimmig erscheint, und sodann fotografiert werden. Es entsteht so eine Geschichte, die den Betrachter fesselt.

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Komposition

Weniger ist in diesem Fall mehr. Achtet bei der Auswahl eurer Gegenstände darauf, nicht das Bild zu überladen und den nötigen Abstand zu den Objekten zu wahren, denn sonst kann das Auge schnell überfordert sein und das Bild wirkt unruhig.

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 Stativ und Perspektive

 Ein Stativ kann sehr nützlich sein, um den gewählten Bildausschnitt vorab einzugrenzen und die Gegenstände am Kreativtisch noch beliebig zu verändern. Sollte kein Stativ vorhanden sein, könnt ihr euch auch gerne auf einen Stuhl, Tisch oder dergleichen stellen und aus der Vogelperspektive fotografieren oder die Kamera positionieren und den Selbstauslöser einstellen.

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Jetzt seid ihr dran!

Wer weiß, vielleicht erstellt ihr schon bald selbst „Flat Lays“ für eure Firma, die Freundin oder einfach nur für die eigenen Social Media-Kanäle? Ich wünsche euch schon mal viel Spaß dabei und vergesst nicht: Übung macht den Meister!

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal!

 

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