Thomas Peschak und die Ozeane


Kennt ihr das? Wenn ihr ein Foto seht und es euch so sehr fesselt, dass ihr einfach nicht mehr wegsehen könnt? Mir geht es nicht oft so, aber wenn, dann so richtig. Vor einigen Monaten ist es mir wieder passiert: Ich habe im National Geographic Online Magazine das Foto des Wildlife-Foto-Journalisten Thomas Peschak gesehen und war gebannt, fasziniert und überwältigt. Ich liebe diese Wirkung und diese Macht, die Fotos auf und über mich üben können.

Thomas Peschak ist nicht nur ein weltbekannter Wildlife-Fotograf, sondern auch Meeresbiologie, Direktor der Conservation for the Save our Seas Foundation (SOSF) und Umweltschutzaktivist. Viele seiner Fotos entstehen mit der Mission, die Menschheit auf die Gefährdung von Tieren und Umwelt aufmerksam zu machen. Heute zählt er zu den einflussreichsten Umweltschutz-Fotojournalisten der Welt und wurde für seine Arbeit mit unzählige Preisen und Awards gekürt.

Auf seiner Website schreibt Peschak, dass er schon früh wusste, dass er sein Leben dem Erhalt und dem Schutz der Ozeane und der Unterwasserwelt widmen wollte. Er wurde Meeresbiologie und war beteiligt an zahlreichen Forschungen mit dem Ziel, die Menschheit auf die Dringlichkeit dieses Themas aufmerksam zu machen. Er merkte jedoch bald, dass die wissenschaftlichen Informationen, die er in seinen Studien veröffentlichte, wenig dazu beitrugen, dass Menschen ihr Verhalten änderten oder sich Schutzmaßnahmen etablierten. Seine Fotos aber erregten die Aufmerksamkeit der Massen und er realisierte, dass die Macht der Bilder auch in diesem Fall genutzt werden kann, um die Öffentlichkeit zum Umdenken und zum Handeln zu motivieren.

Er schreibt: „Ich mache eine Gratwanderung, indem ich Bilder erschaffe, die sowohl verstörend als auch inspirierend sind. Mein Ziel ist es, ausgewogene und ehrliche Geschichten zu erzählen, die Menschen dazu  ermutigen, in der Schönheit des Ozeans zu versinken, aber auch zu begreifen, wie wir unsere Gesundheit aufs Spiel setzen.“

Ich finde die Fotos von Thomas Peschak einfach atemberaubend, doch noch beeindruckender finde ich die Mission und die Person, die hinter diesen Fotos stecken. Es kann nicht genug darauf aufmerksam gemacht werden, dass wir Menschen mehr Verantwortung übernehmen müssen für das, was mit unserem Planeten passiert.

Mehr Informationen zu Thomas Peschak und seiner Arbeit findet ihr auf seiner Website, seinem Instagram-Account und auch im Ted Talk, den er 2016 gegeben hat.

 

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