Pärchen-Valentinstag


Was kann man sich Besseres zum Valentinstag wünschen als ein Pärchen-Shooting – sofern man nicht am Single-Markt vertreten ist?

Die Frage lautet nur: Gibt es das richtige, perfekte Shooting? Romantisch, aber kitschbefreit und nicht zum Fremdschämen? Welchen Fotografen suche ich mir aus und wie hoch fallen die Preise für ein solches Geschenk aus?

Da es hierfür keine allgemein gültigen Antworten gibt und jedem selbst überlassen bleibt, was ab wann für jemanden als Kitsch abgestempelt wird, gibt es nun ein paar Richtlinien, die einem zumindest den notwendigen roten Faden geben sollen.

Fotografen mit Stil

Die Suche nach dem richtigen Fotografen gestaltet sich nicht so leicht, denn das Netz wird überfüllt mit Angeboten. Am besten man durchforstet zuerst regionale Fotografen, sieht sich deren Portfolio an und entscheidet, ob die gewünschte Bildsprache für einen passend wirkt. Preis und eventuell spezielle Angebote sollten direkt persönlich oder zumindest per Mail vorab geklärt werden. Ein Location-Scouting wäre ebenfalls keine schlechte Idee. Auch die Wettervorhersage, sofern das Shooting sich im Freien abspielen soll, muss ebenfalls bedacht werden.

Top 3 Posen und Positionen

Wer soll sich im Vordergrund bewegen, wer im Hintergrund? Gibt es Aneinanderreihungen der Verliebten, die nach dem Ablichten doch nicht so vorteilhaft wirken?

  • Der Evergreen: An der Wand lehnen

Hier lehnt, wie es der Name schon sagt, das Pärchen an einer Wand und der Fotograf lichtet es dann frontal ab. Ob sich die beiden nun tief in die Augen schauen, in die Kamera blicken usw. bleibt natürlich ihnen überlassen.

  • Versetzte Positionen

Hier geht es darum, dass ein Partner im Vordergrund des Fotografen präsent ist und die bessere Hälfte versetzt ein paar Meter dahinter positioniert wird. Der Vorteil: Wer auf ein ausgeprägtes Bokeh und Tiefenschärfe steht, kommt hier definitiv auf seine Kosten.

  • Augen zu und durch

Für die etwas stärkeren Romantiker, aber sicher nicht für jeden passend, gibt es die Stirn-an-Stirn Position. Aufgenommen im Close-Up, mit einem nachdenklichen Blick, ist diese Art des Fotos schon eher intim, aber auf keinen Fall zu verachten.

Bedenke!

Natürlich gibt es eine Vielzahl an weiteren Posen, die von Paar zu Paar individuell abgestimmt werden müssen. Wichtig zu wissen: Für wen soll das Shooting gemacht werden? Denn soll es sich um ein Geschenk für die Schwiegereltern handeln, werden die einzelnen Posen natürlich anderer Natur sein als ein Shooting für private Zwecke und/oder das Schlafzimmer.

Grundsätzlich gilt: Je mehr sich der Fotograf Zeit nimmt, um seine Arbeit und Vorstellungen mit dem Kunden abzugleichen, umso professioneller ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch beim tatsächlichen Shooting. Dann kann sich Endprodukt wirklich sehen lassen. Die besten Fotos erhält man nämlich nicht durch die perfekte Technik. Der Mensch muss sich vor der Kamera wohl fühlen – und das sieht man bei gelungenen Shootings auch im Nachhinein.

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