Das Sigma 135mm F1.8 macht Spaß


Es war kalt, es war bewölkt und die Freude am Fotografieren hielt sich in Grenzen. Nachdem ich aber ein paar Fotos geschossen und mir diese auf dem Kamerabildschirm angeschaut hatte, packte mich wieder die Lust am Spazieren und am Knipsen. Das 135mm hat diese Eigenart einerseits cremiges Bokeh und andererseits stark gestaucht erscheinende Bilder einzufangen. Das letztere wirkt ungewohnt, besonders abseits der Portraitfotografie, und sobald man auf den Geschmack gekommen ist, möchte man sehen wie alles um einen herum aussieht, wenn man es mit einem solchen Objektiv fotografiert.

Gewöhnliche Szenen, Autos, Gebäuden, alles sieht ein bisschen anders aus. Es ist so als wäre man ein fotografischer Chirurg mit einem Skalpell in der Hand, der sich nur jene Details herausschneidet, die einen wirklich interessieren. An der Brennweite alleine liegt es nicht, denn ich habe auch mit längeren Objektiven fotografiert, wie beispielsweise dem extrem langen 150-600mm f/5-6.3 DG HSM Contemporary. Ich hatte aber noch nie zuvor dieses Gefühl, wie mit dem Sigma 135mm f/1.8 Art. Obwohl ich Portraits so gut wie nie fotografiere, komme ich mit diesem Objektiv voll auf meine Kosten. Es macht einfach Spaß damit zu schießen. 🙂

https://www.flickr.com/gp/shirinfoto/w11g4k

 

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