ZU BESUCH BEIM PUPPENDOCTOR


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zu einem Fotospaziergang der etwas anderen Art mitnehmen! Ich hatte vor ein paar Tagen die Möglichkeit, in die Tätigkeit einer Puppendoktorin hinein zu schnuppern.

Schon von außen lässt sich erahnen, dass es sich um kein ganz normales Geschäft handelt. Durch das Schaufenster wird man von vielen Puppen- und Teddyaugen beobachtet. Beim Eintreten bestätigt sich die Vermutung. Volle Regale mit den verschiedensten Puppen und Plüschtieren. Ein kleines verwinkeltes Geschält mit rosaroter und oranger Wandfarbe und lustigen, kindlich aussehenden Lüstern.

Egal, ob es um das Sanieren einer antiken Puppe oder die Reparatur eines in die Jahre gekommenen Plüschtieres geht, bei den Puppendoktorinnen ist man bei der richtigen Adresse. Wir haben viel über den sentimentalen Wert der Puppen und Plüschtiere gesprochen. Die Damen verstehen, wie man auch als Erwachsener an diesen Dingen hängen kann, die einen die ganze Kindheit über begleitet haben. Das erste Kuscheltier oder die Puppe, die man damals zum vierten Geburtstag bekommen hat, kann niemals ersetzt werden und es ist nur verständlich, sie in neuem Glanz erstrahlen lassen zu wollen.

Ich durfte den Damen über die Schulter schauen, während sie eine Puppe aus den 1920er Jahren auseinander nahmen und Teile des kaputten Lacks abkratzen, um die Puppe später neu zu bemalten. Dafür wird ganz individuell Farbe angemischt, denn jede Puppe ist einzigartig und es soll so viel der ursprünglichen Bemalung erhalten bleiben wie möglich. Es war Fingerspitzenarbeit gefragt und ich konnte deutlich sehen, wieviel Erfahrung die beiden Damen schon hatten.

Ich hatte die Möglichkeit, mich frei im kleinen Geschäft bewegen und meine persönlichen Highlights fotografisch festzuhalten. Der Lagerraum, in dem „Ersatzteile“ für Puppen und Kuscheltiere gesammelt werden, hat es mir besonders angetan. Links und rechts bis unter die Decke Kästen voll mit Schachteln, die mit verschiedenen Gliedmaßen, Puppenköpfen oder winzigen Perücken gefüllt sind. Ich muss gestehen, dass das wohl ein bisschen skurril klingt, es war aber auf jeden Fall eine lustige Erfahrung, auch einmal so etwas zu Gesicht zu bekommen.

Fotografiert habe ich natürlich mit meiner Canon 5D MarkIII. Ich hatte mein Sigma 50mm f/1.4 DG HSM Art und mein Sigma 24 – 105mm / f4 DG OS HSM Art dabei, habe mich aber vor Ort entschieden, alles mit dem 50er zu fotografieren. Es war relativ dunkel und ich konnte die Lichtstärke gut brauchen.

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