Bei der Naschkatze


Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ein Leckerli für alle Schleckermäulchen unter euch – Ich war in Oberösterreichs Landeshauptstadt Linz unterwegs und hatte die Möglichkeit bei einer kleinen Süßigkeiten-Manufaktur mal über die Schulter zu schauen. Dort entstehen die verschiedensten Bonbons und Lutscher sogar mit individuellen Motiven. Von Pandabären über die Initialen eines Hochzeitspaares bis bin zu Firmenlogos ist dort alles möglich. Ich war einen Vormittag mit meiner Canon 5D Mark III dabei und habe zugeschaut und ein bisschen mitgenascht.

Zuckermasse die auf über 150 Grad Celsius erhitzt wird, bunte Farben um die klebrige Masse zu färben, der aufwendige Prozess des Personifizierens, indem die individuellen Muster in den Zuckerl entstehen, das ziehen der Zuckermischung und das Stückeln in die passende Grüße waren nur einige der Arbeitsschritte, die ich beobachten durfte.

Als Linse habe ich mich für das Sigma 24-70 mm F2, 8 EX DG HSM entschieden. Mit dem Brennweitenumfang konnte ich die Werkstatt in der Totalen einfangen und im Zoombereich mit der Offenblende 2,8 waren stimmungsvolle Detailaufnahmen möglich.

Bei diesem Shooting habe mich dazu entschieden ein Gadget mitzubringen um meine Aufnahmen noch ein bisschen verspielter und somit passend zur Location zu gestalten. Ein Glasprisma erlaubte mir interessante Lichtreflexe in die Fotos zu zaubern, was mir persönlich immer wieder sehr gut gefällt. Viele von euch kennen es vielleicht noch aus dem Physik Unterreicht in der Schule, würden es aber nicht mit Fotografie in Verbindung bringen. Alle, die ab und zu Gläser oder Ähnliches vor die Lise halten, um einen verschwommenen Vordergrund zu bekommen, damit ihre Fotos mehr Tiefe und eine individuelle Note erhalten werden begeistert sein. Mit einem Prisma hat man viele Möglichkeiten, ganz einfach tolle Effekte zu erzielen. Es ist möglich Teile der Umgebung dezent in seine Fotos zu spiegeln, den Himmel zu reflektieren, kleine Regenbögen in die Fotos zu bekommen oder einfach simple helle Blureffekte zu schaffen – je nachdem wie man das Prisma vor der Linse platziert. Ich würde jedem, der bei den letzten paar Sätzen neugierig geworden ist raten ein paar Euro zu investieren und einfach mal mit Kamera und Prisma zu experimentieren. Es macht riesen Spaß und die kreativen Möglichkeiten sind riesig!

Ich hoffe mein kleiner Ausflug in der Welt der Süßigkeiten hat euch gefallen! Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche.
Alles Liebe,

Ines

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