Die Anfänge der digitalen Fotografie Teil 2


Im letzten Beitrag dieser Blogreihe (https://fotogenerell.com/2018/04/27/die-anfaenge-der-digitalen-fotografie/ ) haben wir uns bereits mit den Anfängen der digitalen Fotografie beschäftigt. Vor allem der CCD-Sensor, welcher den Grundstein für die Digitalfotografie legte, und die ersten digitalen Kameras standen dabei im Mittelpunkt. Dieser Artikel greift die Geschichte der Digitalfotografie ab Mitte der 1990er Jahre auf und erläutert den weiteren Verlauf der fortschreitenden Digitalisierung.

Weiterentwicklung der Consumer-Kameras

Wie schon erwähnt, gab es ab Mitte der 1990er einen Anstieg vieler Modelle von mehreren unterschiedlichen Anbietern. Die handliche Casio QV-10 beispielsweise erlangte Bekanntheit, da sie die erste Digitalkamera mit eingebautem LCD-Bildschirm war. Außerdem war sie mit einem schwenkbaren Objektiv ausgestattet. Zwar war das Modell mit umgerechnet 1.000 Euro bei weitem kein Schnäppchen, es befand sich jedoch durchaus im Bereich des Möglichen für den Otto-Normalverbraucher. Nicht nur bekannte Giganten im Feld der Fotografie, wie beispielsweise Kodak und Nikon, sondern auch Technikunternehmen aus anderen Branchen wie Panasonic und Sony stiegen in den Markt ein und kurbelten den Wettbewerb und Konkurrenzkampf an.

 

Das Rennen um die Pixel

Nachdem die Verkaufszahlen von Digitalkameras immer weiter stiegen, wurde auch der Schrei der Konsumenten nach besserer Bildqualität, höherer Auflösung und kompakteren Speichermöglichkeiten immer lauter. Ein weiteres Ziel war es, immer höhere Pixelzahlen zu erreichen. Die erste Digitalkamera, welche die Zwei-Megapixel-Marke knacken konnte, war die Olympus Camedia C-2000 im Jahr 1999. Nur ein Jahr später sorgten die Hersteller Casio und Canon für Überraschung. Beide Anbieter präsentierten je ein neues Modell mit mehr als 3 Megapixel. Durch die stetig steigende Bildqualität etablierten sich Digitalkameras immer mehr auch als Lifestyleprodukt und neue Konsumentenmärkte konnten erschlossen werden. Höhere Auflösung und ein immer kleineres Format wurden zum Credo.

Die Jahrtausendwende sorgt für Umbruch

Mit dem Anbruch des neuen Jahrhunderts wurde ein großer Schritt in Richtung der generellen Digitalisierung von Informationstechnologien und Telekommunikation gemacht. Dieser stetige Fortschritt hatte natürlich auch immense Auswirkungen auf die digitale Fotografie. Nach und nach integrierten immer mehr Hersteller kleine Kameras in Mobiltelefone. Klassische Digicams, wie wir sie noch von vor ein paar Jahren kannten, wurden praktisch durch Smartphones ersetzt. Doch mittlerweile sind die eingebauten Kamers in Handys bereits qualitativ so hochwertig, dass sie durchaus ihre Berechtigung verdient haben. Jedoch muss hierbei angemerkt werden, dass selbst die besten Handykameras von der Bildqualität und den gebotenen Möglichkeiten noch lange nicht an die hochwertigen Spiegelreflexkameras herankommen.

Zukunftsweisend

Klassische Digitalkameras mögen zwar durch Smartphones ersetzt worden sein, die hochpreisigen Profigeräte werden uns jedoch noch länger erhalten bleiben. Es bleibt spannend, mit welchen Neuerungen wir in den kommenden Jahren überrascht werden und wie sich der Bereich der DSLR und Systemkameras entwickeln wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: