Surfen im Eismeer: Olivier Morin


Surfen ist mehr als ein Sport. Surfen steht heute für einen Traum, den wir alle irgendwann einmal träumen. Die Freiheit, in den Tag hinein zu leben, die Tage im Bikini am Strand und auf den Wellen zu verbringen, nur im Jetzt zu leben und seine Sorgen ganz weit weg zu spüren. Wasser, Wellen, Sonne, seinen emotionalen Ballast abwerfen und am Ende des Tages einfach nur erschöpft aber glücklich und sonnen-geküsst am Strand zu sitzen und mit Gleichgesinnten über Gott und die Welt zu reden.
Also so stelle ich mir mein Leben als Surferin zumindest vor! 😊

Surfen muss aber nicht an schönen blauen Stränden passieren, um seine Magie nicht zu verlieren. Gesurft werden kann auch in absoluter Kälte, im Schneegestöber und mit gefrorenem Meerwasser auf den Wimpern. Ich muss zwar zugeben, dass ich die erste Version reizvoller finde. Doch die Fotos, die Olivier Morin in Norwegen geschossen hat, lassen auch das Surfen im eiskalten Wasser unter den Nordlichtern als etwas klingen, das ich auf meine Wunschliste fürs Leben setzen möchte.

Olivier Morin gehört in Frankreich zu den ganz großen Sport-Fotografen. Er arbeitet für die Agence France-Presse, die älteste internationale Nachrichtenagentur, welche bereits im Jahre 1835 in Paris gegründet wurde. Darüber hinaus wurde er im Jahre 2000 mit dem ersten Preis des Fuji Photo Contest ausgezeichnet und hat im Jahr 2013 mit seinem Bild des Usain Bolt im 100-Meter-Finale der Weltmeisterschaft in Moskau das „Sportfoto des Jahres“ in Italien geschossen.
Auch die renommierte Zeitung Sports Illustrated hat seine Fotos bereits mit Auszeichnungen gekürt.

Der französische Fotograf hat die Surfer in Lofoten bei bis zu minus 13°C dabei fotografiert, wie sie die Wellen des eisigen Atlantik reiten. Die Bilder von Olivier sind unglaublich.  Im Hintergrund bieten schneebedeckte Berge eine atemberaubende Kulisse und die bunten Surfbretter stellen einen wunderbaren Kontrast zur sonst recht düsteren und frostigen Szenerie dar. Auf Instagram und Facebook sowie auf der Website des Fotografen findet ihr viele weitere spektakuläre Fotos.

Ich muss ja ehrlich sagen, dass mir allein beim Betrachten der Fotos kalt wird, aber man erkennt auf seinen Bildern ganz klar, dass die Surfer jede einzige Minute genießen. Was meint ihr? Könnt ihr euch vorstellen, jemals bei Minusgraden zu surfen oder auch nur den Fuß ins Wasser zu halten? 😉

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