Du bist, was du isst!


Jeder, der selbst schon mal versucht hat, einem Kind den Brokkoli schönzureden, wenn es ganz genau weiß, dass im Süßigkeiten-Vorrat der Schokoriegel wartet, hat eine Ahnung davon, wie schwer es sein kann, Kinder davon zu überzeugen, sich gesund zu ernähren. Um sich den Streit, der oft mit Brokkoli und Co. verbunden ist, zu ersparen, willigt man dann doch oft ein und verspricht den Schokoriegel. Kinder sind da aber natürlich nicht die einzigen. Man kennt es von sich selbst ja auch. Man weiß, was einem eigentlich guttun würde, aber Pizza, Burger, Kuchen und der Rest des „guten Zeugs“ haben einfach eine unglaubliche Anziehungskraft auf uns. Ein bisschen davon, dann ein bisschen davon, man muss sich ja auch mal was gönnen, oder?

Die meisten von uns verlieren dabei meist den Überblick über das, was wir tatsächlich täglich zu uns nehmen. Gregg Segal hat genau das auf Bild gebracht und verdeutlicht einem dabei auch, wie sehr man selbst eigentlich mal auf die eigene Ernährung achten sollte. In seinem Fotoprojekt hat er dabei Kinder und ihre Mahlzeiten und Snacks aus einer ganzen Woche gemeinsam auf ein Bild gebracht. Der US-Fotograf hat Kinder ausgewählt, weil er der Meinung ist, dass der Mensch seine Ernährungsgewohnheiten in der Kindheit lernt und er dabei verdeutlichen möchte, wie tragisch es manchmal wirklich um die Ernährung der Menschen weltweit steht.

Was auf den Fotos gleich auffällt, ist, dass egal wo in der Welt Kinder sich von sehr viel Süßkram und Kohlenhydrathen ernähren. Gemüse findet man zwar meist auch auf den Bildern, neben Schoko und Co. geht das aber deutlich unter. Ich finde das Projekt von Gregg Segal sehr interessant, vor allem auch weil es zeigt, dass sich Kinder, die aus ärmeren Regionen der Welt stammen, nicht unbedingt schlechter ernähren bzw. ernährt werden. Auch Kindern aus den wohlhabenden Ländern könnte ein überarbeiteter Speiseplan nicht schaden.

Habt ihr euch schon mal aufgeschrieben, was ihr an einem Tag so esst? Wenn ja, seid ihr zufrieden damit oder doch eher negativ überrascht? Wenn nicht, versucht das doch mal. Schaden wird es auf keinen Fall.

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