Drohnenfotografie: Tipps und rechtliche Rahmenbedingungen


Drohnen, oder auch Multi- oder Quadrocopter genannt, sind längst bei der breiten Masse angekommen. Besonders die Kombination aus Fotografie und dem Fliegen sind für viele von Interesse. Täglich sprießen neue Modelle mit eingebauten Kameras aus dem Boden. Die Geräte werden stetig leistungsfähiger und kompakter. Mit diesen können auch Hobbyfotografien eindrucksvolle Bilder aus der Vogelperspektive schießen. Viele der fest eingebauten Kameras nehmen Videos und Fotos bereits in herausragender Qualität auf. Doch worauf muss man bei der Drohnenfotografie eigentlich achten? Der folgende Artikel bringt Licht ins Dunkel.

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Die Qual der Wahl: Welche Drohne?

Bei der Auswahl der richtigen Drohne ist es wie bei regulären Kameras auch. Jeder hat hier individuelle Wünsche, Bedürfnisse und Ansprüche an das Gerät. Die Preisspanne und die Qualität reichen hier von ein paar hundert Euro bis hin zu Beträgen im fünfstelligen Bereich. Für Hobbyfotografen bewegen sich interessante Modelle zwischen 1000 und 2000 Euro. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Multicopter mit integrierter Kamera zuzulegen, sollte sich aber zu Beginn damit auseinandersetzen, welche Bedingungen dieser erfüllen muss. Zu den derzeit beliebtesten Marken zählen derzeit DJI und Parrot.

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Wichtig zu beachten!

Drohnenfotografie ist zurzeit einer der größten Hypes, was Outdoor-Fotografie betrifft. Mit steigenden Nutzerzahlen und immer mehr Anbietern wurden auch die rechtlichen Grundlagen im April 2017 erweitert und angepasst. Das erste, was man beim Kauf einer Drohne beachten muss, ist das Abschließen einer extra Versicherung, da Sonderfälle wie dieser in der Regel nicht von der herkömmlichen Haushaltsversicherung abgedeckt sind. Wichtig für alle Besitzer einer Drohne ab einem Gewicht von 250 Gramm ist die Kennzeichnungspflicht. Hier muss ein feuerfestes Schild mit Namen und Anschrift des Besitzers an der Drohne befestigt werden. Multicopter, die über 2 Kilogramm wiegen, dürfen nur mit einem Drohnen-Führerschein geflogen werden, und jene mit einem Gewicht ab 5 Kilogramm benötigen zudem eine behördliche Aufstiegserlaubnis. Außerdem gilt, dass die maximale Höhe von 100 Metern nicht überstiegen werden darf, außer mit entsprechender Genehmigung.

Ihr wollt im Urlaub am Strand eindrucksvolle Bilder mit eurem brandneuen Quadrocopter einfangen? Meistens ist das überhaupt kein Problem. Doch zuerst ist es wichtig, sich über die Gesetze in der Urlaubsdestination zu informieren. Hier können Apps von Nutzen sein, welche sogenannte Safe-Zones anzeigen. Wichtig ist auch zu beachten, dass nicht über Menschenansammlungen, Nationalparks und andere sensible Bereiche wie beispielsweise polizeiliche Einsatzorte und Hauptverkehrswege sowie Flugplätze geflogen werden darf. Bei der Aufnahme von Privateigentum, wie zum Beispiel einem Privathaus oder einem Hotel, muss man zudem eine Genehmigung des Eigentümers einholen.

Hinsichtlich der datenschutzrechtlichen Bestimmungen unterliegt die Drohnenfotografie denselben Regeln wie die normale Fotografie.

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Generelle Tipps

Bevor man sich mit der Drohne auf die Jagd nach dem perfekten Foto begibt, sollte man noch einen kurzen Pre-Flight-Check durchführen. Hierzu überprüft einfach, ob ihr Akkus bereit habt, die Drohne technisch einwandfrei funktioniert und wie die Wetterbedingungen vor Ort sind. Besonders die Windgeschwindigkeit und die Windrichtung sind beim Ausflug mit der Drohne wichtig zu beachten. Stellt außerdem sicher, dass ihr die rechtlichen Grundlagen der Zieldestination kennt und vorab etwaige Genehmigungen eingeholt habt.

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