Es werde Licht! Lightpainting und alles, was ihr dazu wissen müsst


Wer kennt sie nicht, die eindrucksvollen Bilder, auf denen Lichtobjekte in der Luft schweben? Lightpainting oder auch Lichtmalerei ist eine Technik in der Fotografie, die sich die Langzeitbeleuchtung zu Nutze macht. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und die Möglichkeiten, magische Fotos zu schießen, unbegrenzt. Wie auch ihr diese Technik nutzen könnt, erklären wir euch in diesem Blogbeitrag.

Was ist Lightpainting eigentlich und wie funktioniert es?

Lightpainting ist jene Technik der Fotografie, bei der mittels Lichtquelle, wie beispielsweise einer Taschenlampe, Objekte in das Foto hineingezeichnet werden. Die Bilder werden in der Dunkelheit und ohne Blitz aufgenommen. Durch die Unterbelichtung, jedoch aber eine lange Belichtungszeit, werden die Spuren der Lichtquelle auf den Bildern verewigt.

Welches Equipment braucht ihr?

Natürlich braucht ihr zuerst einmal eure Spiegelreflexkamera. Diese stellt ihr am besten auf ein stabiles Stativ, welches auch bei leichtem Wind unbeeindruckt standhaft bleibt. Zusätzlich hilfreich bei der Lichtmalerei ist ein Fernauslöser, der per Funk oder Kabel ausgelöst werden kann.

Jetzt geht es ans Eingemachte

Das wichtigste bei der Lichtmalerei ist die Belichtungsdauer. Diese sollte bei mindestens 30 Sekunden liegen, kann aber auch länger sein. Bei den meisten Spiegelreflexkameras ist eine Belichtungszeit von bis zu 30 Sekunden kein Problem. Für längere Belichtungszeiten gibt es auch Kameras mit einem sogenannten „Bulb“-Modus. Die Blende sollte so geschlossen wie möglich sein, also stellt sicher, dass ihr mit einer großen Blendezahl fotografiert. Je nach Intensität eurer Lichtquelle solltet ihr auch den ISO-Wert entsprechend anpassen. Je schwächer die Lichtquelle ist, desto höher könnt ihr den ISO einstellen und desto weiter kann die Blende geöffnet werden. Generell gilt bei der Lichtmalerei: Tobt euch aus, Probieren geht über Studieren!

Timing und Kulisse

Grundlage der Lightpainting-Fotos ist prinzipiell das Licht. Damit dieses beziehungsweise die Lichtmotive auch im Vordergrund stehen, sollte der Hintergrund und die Umgebung besonders dunkel sein. Die schönsten Fotos werden bei finsterer Nacht geschossen. Wenn ihr keine Nachteulen seid oder für das erste Ausprobieren könnt ihr einfach einen Raum komplett abdunkeln. Achtet darauf, dunkle Kleidung zu tragen, um nicht von eurem Meisterwerk abzulenken, wenn ihr durch das Bild huscht. Klassische erste Motive sind beispielsweise Blumen, Herzen oder auch Schriftzüge. Beachtet jedoch beim Zeichnen von Wörtern, dass diese dann spiegelverkehrt auf dem Foto zu sehen sein werden. Je kreativer ihr seid, desto besser und ausgefallener werden die Fotos im Endeffekt. Alles in allem ist die Lichtmalerei eine Technik mit unerschöpflichen Möglichkeiten und Weiterentwicklungschancen, die eurer Kreativität keine Grenzen setzt. Also auf in die Finsternis der Nacht oder auch in die eures Zimmers und gutes Gelingen!

 

 

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