Sigma Photo Pro: eine Analyse der High-Speed-Einstellungen


SPP-high-speed-mode

Wenn es um Sigma Photo Pro geht, ist Geschwindigkeit ein immer wiederkehrendes Thema. Die Bilddateien der Sigma-Kameras sind naturgemäß sehr groß und die Algorithmen komplex, die bei ihrer Berechnung verwendet werden. Daher ist es wenig überraschend, dass man viel Speicher und einen schnellen Prozessor benötigt, wenn man nicht allzu viel Zeit vor dem Rechner verbringen möchte. Das war zumindest meine Annahme, ehe ich mir die Einstellungen genauer angeschaut und ihre Auswirkungen auf die Berechnungsdauer gemessen habe.

Zum Einsatz kam ein Lenovo Ideapad 320s mit folgender Hardware: Intel i5-8250U, 8GB RAM und Nvidia GeForce MX150. Die Bilddateien befanden sich auf einer externen USB 3.0 Festplatte (ein 2,5“ Modell), die mit ungefähr 100MB/s lesen und schreiben kann. Auf dem Foto ganz am Anfang sieht man die vorhandenen Einstellungen. Angefangen habe ich mit leeren Kästchen. D.h. keine der leistungserhöhenden Einstellungen war aktiv. Dann habe ich „Use extra memory“ aktiviert, gefolgt von „high speed processing by pre-processing the image“ und zu guter Letzt die Auswirkung der GPU-Beschleunigung gemessen. Zuerst mit der integrierten GPU von Intel, einer UHD Graphics 620, und dann mit der Nvidia GeForce MX150. Nicht wundern, dass der Laptop zwei Grafikkarten hat. Das gibt es schon seit Jahren und nennt sich Nvidia Optimus. Die leistungsstärkere Nvidia-Grafikkarte kommt nur dann zum Einsatz, wenn viel Leistung benötigt wird. Ansonsten wird diese deaktiviert, um Strom zu sparen.

Schauen wir uns nun die Ergebnisse an.

SPP Tabelle

Bis die GPU-Beschleunigung ins Spiel kommt, wirken sich die Einstellungen so, wie man es erwarten würde. Die Verwendung von zusätzlichem Speicher ermöglicht es dem Prozessor die Aufgaben schneller zu berechnen. Das „high speed processing by pre-processing the image“ reduziert die Zeit, die benötigt wird, um das Bild zu öffnen. Dafür muss man aber warten, bis die Fotos vorberechnet werden. Interessanterweise ist die Intel UHD Graphics 620 deutlich langsamer als der Prozessor, was eigentlich nicht sein sollte. An der Hardware dürfte es nicht liegen. Schuld sind vermutlich die berüchtigten Intel-Treiber. Die laut Benchmarks doppelt so schnelle Nvidia GeForce MX150 zeigt dann wie GPU-Beschleunigung tatsächlich aussehen sollte. Sie ist deutlich schneller als der Intel i5-8250U, beim Speichern der Fotos sogar mehr als doppelt so schnell. Mich würde interessieren welche Erfahrungen ihr mit eurer Hardware gemacht habt, denn je nach Konfiguration kann es erwartungsgemäß deutliche Unterschiede geben. Kann jemand etwas zu Prozessoren und Grafikkarten von AMD sagen?

 

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