Nichts ist gratis


Mittlerweile dürfte jeder, der sich mit Fotografie beschäftigt, mitbekommen haben, dass Flickr bald sein kostenloses Angebot deutlich einschränken wird. Seitdem Verizon Flickr im April dieses Jahres an SmugMug verkauft hat, war es klar, dass sich einiges ändern wird. Schließlich ist SmugMug eine Plattform für das Hosting und Teilen von Bildern, bei der es gar kein kostenloses Angebot gibt.

Flickr-pro-free

Wer sich kein Pro-Account leisten kann oder will, wird in Zukunft statt 1 Terabyte an Bildern nur noch 1.000 Bilder oder Videos speichern können. Sollte man mehr als 1.000 Fotos haben, so werden diese ab dem 5. Februar 2019 gelöscht, und zwar die ältesten zuerst. SmugMug begründet diese Entscheidung wie folgt: “Unfortunately, ‘free’ services are seldom actually free for users. Users pay with their data or with their time. We would rather the arrangement be transparent.”

In Zeiten, in denen sich Skandale häufen, wo es darum geht, dass Nutzerdaten missbraucht wurden, ist das ein gutes Argument für einen kostenpflichtigen Service. Die Frage ist nur, ob man sich als Nutzer sicher sein kann, dass seine Daten nicht trotzdem in falsche Hände geraten. Ich persönlich finde die $50 pro Jahr für ein Pro-Account nicht viel, sofern SmugMug dies garantieren kann. Wies seht ihr das?

  1. Ich werde meinen bestehenden Account bei Flickr löschen. Meine Fotos sind noch bei 500px, mal sehen wie lange dort das Angebot bestehen bleibt kostenlos sein Fotos zu präsentieren. Meine Alternative zu dem gesamten Konstrukt lautet, meine private Cloud nun dahingehend fit zumachen, dass ich unabhängig von den diversen Anbietern meine Bilder ausstellen kann. Brauche ich überhaupt diese Huldigung meiner Arbeit oder die von anderen Fotografen in der Öffentlichkeit? Mir persönlich ist es viel wichtiger, was meine Kunden zu _ihren_Bildern sagen, was sie ihnen geben. Doch ohne Werbung/Darstellung bisheriger Ergebnisse kommen auch weniger neue Anfragen zu mir.

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    1. Es ist alles eine Frage dessen, was man mit dem Web-Auftritt erreichen möchte. Mir ist nicht gänzlich klar was Du genau machst, wenn Du aber Fotografie professionell ausübst, wäre es da nicht sinnvoller in den sauren Apfel zu beißen und sich eine Lösung zu leisten, die keine Schwächen (Limit, Werbung, das Weiterreichen von Daten, usw) wie die kostenlosen Angebote hat?

      Antwort

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